Institute können die gesamte Verantwortung
für ihre IT auslagern
Hannover/Kerpen, 30. Mai 2005. Die FinanzIT, das Systemhaus
der Sparkassen-Finanzgruppe, und der Serviceprovider
für IT-Infrastrukturen, Computacenter, haben eine
strategische Partnerschaft vereinbart, in der Computacenter
als Generalunternehmer auftritt. Beide Unternehmen bieten
gemeinsam ab Juni rund 180 Sparkassen in Nord-, Ostdeutschland
und im Saarland ein End-to-End-Management der Filial-IT-Infrastruktur
mit neu konzipierten, modularen und an den Anforderungen
der Sparkassen ausgerichteten Servicepaketen an. Der
erste Kunde ist bereits gewonnen: Die Sparkasse Hannover
nutzt das Service-Angebot der neuen Kooperation ab 1.
September 2005.
Beitrag zur Standardisierung und Kostensenkung
Der Vorteil der neuen strategischen Partnerschaft: Die
neue Struktur leistet einen Beitrag zur Standardisierung.
Ein flächendeckendes, abgestimmtes und verzahntes
Leistungsportfolio und Prozessoptimierungen ermöglichen
es den Sparkassen, die IT-Kosten im IT-Servicebereich
signifikant zu reduzieren und Umsetzungszeiträume
deutlich zu verkürzen. Das breite Leistungsspektrum
von IT-Services bleibt dabei erhalten: vom einfachen
Client-Umzug bis hin zur Administration komplexer Server
können die Sparkassen die gesamte Verantwortung
für ihre Datenverarbeitung auslagern und sich ganz
auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Vor dem Hintergrund
immer neuer Aufgaben und gesetzlicher Anforderungen
für die Institute, wie beispielsweise der Eigenkapital-Richtlinie
Basel II, gewinnt diese Option weiter an Bedeutung.
Modulare Servicepakete für den Filial-IT-Infrastrukturbetrieb
Computacenter übernimmt im IT-Service-Angebot die
Vor-Ort-Serviceleistungen in den Filialen unabhängig
von den eingesetzten Systemen der verschiedenen Hersteller.
Die FinanzIT wird die zentralen Leistungen wie das Incident-
und Problemmanagement sowie das Systemmonitoring verantworten.
Das Plus für die Kunden: Die beiden Unternehmen
haben Erfahrung in der Zusammenarbeit. Sie kooperieren
seit Jahren erfolgreich im Rahmen der dezentralen Softwareversorgung
und des IT-Logistikzentrums.
Computacenter und die FinanzIT decken mit modularen
Servicepaketen die Anforderungen aus dem Sparkassenverbund
optimal ab und realisieren gleichzeitig die Vorteile
einer weitgehenden Standardisierung für die Institute.
Mittelfristig wird hierdurch der Aufwand für Technologiewechsel
gering gehalten und eine hohe Migrationsfähigkeit
erreicht.
„In dieser strategischen und fokussierten Partnerschaft
verknüpfen wir die auf zentrale Leistungserstellung
optimierten Kernkompetenzen des IT-Dienstleisters der
Sparkassen-Finanzgruppe mit unserer dezentralen Flächenpräsenz
und decken dadurch die Anforderungen der Sparkassen
an den ganzheitlichen Filial-IT-Infrastrukturbetrieb
optimal ab“, sagt Fritz Scheffer, als Director
Vertical Finance verantwortlich für den Banken
und Sparkassenbereich bei Computacenter.
„Die Kompetenzen beider Häuser ergänzen
sich so gut, dass wir unseren Kunden ein optimales End-to-end-Management
anbieten können. Da sich die FinanzIT für
Computacenter als einzigen Partner entschieden hat,
ist eine optimale Abstimmung der gesamten Prozesse und
Arbeitsweisen möglich. Auf diese Weise lässt
sich nicht nur der administrative Aufwand reduzieren,
sondern gleichzeitig die Qualität verbessern,“
unterstreicht FinanzIT-Geschäftsführer Klaus-Peter
Kubiak.
Im Detail bedeutet dies: Computacenter übernimmt
alle dezentralen Leistungen und Vor-Ort-Services herstellerübergreifend.
Zu den Leistungspaketen gehören IMAC/R-Leistungen
(Install, Move, Add, Change, Remove) und der Betrieb
von dezentralen Client/Server- und SB-Systemen, die
Vor-Ort-Services für Netzwerkkomponenten sowie
Telekommunikationssysteme in den Filialen. Hinzu kommt
die Installation und Integration dezentraler Fremdsoftware.
Die FinanzIT konzentriert sich auf die zentralen Aufgaben,
etwa für die Ausarbeitung von Architektur- und
Betriebsstandards oder den Betrieb bankfachlicher Applikationen.
Dies betrifft beispielsweise den Betrieb zentraler und
dezentraler Server sowie die Produktionsarchitektur
für Server-Based-Computing (SBC). Die FinanzIT
betreibt auch das Local Area Network (LAN), verantwortet
das Monitoring der Systeme und das Service Level Management
sowie den 2nd- und Last-Level-Support für zentrale
Leistungen. Der 1st-Level-Support wird unter Einbindung
der S Direkt Marketing GmbH in Halle durch die FinanzIT
bereit gestellt. Darüber hinaus obliegt die Verteilung
von Software, die Validierung von Hardware-Systemen
und optional die Bereitstellung der Client-Infrastruktur
der FinanzIT. Damit werden Skaleneffekte im Rahmen der
Softwarebereitstellung und der Integration erzielt.
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