Neue Vertriebs- und Marketing-Organisation
50:50-Strategie für alle Geschäftsbereiche
Positionierung als Lösungsschmiede für die E-Welt
Vorstand auf sechs Mitglieder erweitert

GE CompuNet mit neuen und alten Stärken

München, 25. Oktober 2000 - Die GE CompuNet Computer AG bekommt eine neue Vertriebs- und Marketing-Organisation. Das hat das Systemhaus im Rahmen einer Pressekonferenz zur Eröffnung des Kunstprojektes „Ausgrabung - Archäologie der Zukunft" in München angekündigt. Für Top-Kunden installiert GE CompuNet ein Strategisches Account Management mit enger Anbindung an den Vorstand. Gleichzeitig werden die wirtschaftlichen Standbeine überregional als „Distributed IT Services" und „Networking & Enterprise Computing Solutions" neu gruppiert und als eigene Vorstandsressorts mit Gewinn&Verlust-Verantwortung geführt.

„Kundennähe und Schnelligkeit stehen im Vordergrund, wenn wir unsere regionale Organisationsmatrix abschaffen, unsere Ressourcen bei den Networking & Enterprise Computing Solutions national steuern und den Vertrieb nach Kundensegmenten optimieren", kündigt Dr. Johannes Meier, Sprecher des Vorstandes, die neue Unternehmensorganisation an. Ab 1. Januar 2001 wird sie in allen Bereichen wirksam. „Die von unseren Kunden geforderte schnelle Umsetzungsfähigkeit verlangt neben technologischer Integrationskompetenz vor allem Einfachheit in den Entscheidungswegen und klare Verantwortung", sagt Meier. Da immer neue technologische Innovationen zu integrieren seien, entstehe ein robustes und nachhaltig erfolgreiches Geschäftsmodell.

Nachdem das alte Geschäftsmodell im ersten Halbjahr 2000 durch sinkende Produktmargen und nachlassendes Wachstum im Traditionsgeschäft Client/Server unter Druck geraten war, hat das Unternehmen eine 50:50-Strategie formuliert: Von bislang 25 Prozent soll der Anteil des Service-Geschäfts auf 50 Prozent des Gesamtumsatzes steigen. Die andere Hälfte kommt aus dem Produktgeschäft. Das 50:50-Verhältnis strebt GE CompuNet aber nicht nur für den Umsatz sondern auch für das Ergebnis an. Eine Hälfte soll aus dem Traditionsgeschäft kommen, die andere aus den neuen Geschäftsfeldern rund um Netzwerke (All Area Networks) und große Server- sowie Storage-Installationen (Enterprise Computing Solutions). In diesen Geschäftsbereichen positioniert sich GE CompuNet als Architekt der Infrastrukturtechnik für komplexe E-Business- und Internet-Lösungen.

Starke Position im Traditionsgeschäft

Das traditionelle Client/Server-Geschäft fasst GE CompuNet künftig unter „Distributed IT Services" (DITS) zusammen. Hier ist GE CompuNet mit einem Marktanteil von über 30 Prozent alleiniger Marktführer der Corporate Reseller in Deutschland. Im Leistungsportfolio stecken Produktversorgung, Beratung, Konzeption, Implementierung sowie Betrieb und Support von Client/Server-basierenden Infrastruktur-Lösungen. „In der letzten Zeit dachten einige, wir hätten kein Interesse mehr an unserem Produktgeschäft", sagt Dr. Erwin Schmietow, Vorstand DITS. Eine Volumenminderung im ersten Halbjahr 2000 sowie der anhaltende Rückgang der Produktmargen hätten diesen Eindruck verstärkt. Doch der Eindruck sei gänzlich falsch, so Schmietow. „Wir können diesen Markt aus einer Position der Stärke gestalten. Marktführung und Kostenführerschaft werden uns enorme Wachstums-chancen bieten." Dabei legt Schmietow besonderen Wert auf die Profitabilität des Wachstums. Auch werde GE CompuNet künftig die angekündigten Produktversorgungsprozesse der Hersteller nutzen, wenn dadurch ein klarer Nutzen für Kunden entstehe. „Unser Mehrwert liegt darin, die verschiedenen Optionen der Produktversorgung und Service-Erbringung als übergreifender Ansprechpartner für Kunden optimal zu integrieren."

In der neuen Organisation verschmelzen die schnell wachsenden neuen Geschäftsfelder All Area Networks und Enterprise Computing Solutions zu „Networking & Enterprise Computing Solutions" (NECS). GE CompuNet glänzt in diesen Bereichen mit Wachstumsraten zwischen 50 und 70 Prozent. „Innerhalb von zwei Jahren sind wir aus den Top 10 bei allen marktführenden Herstellern in die Top 3 aufgestiegen", freut sich Kay Schwabedal, der NECS künftig als neues Mitglied des Vorstandes betreuen wird. Weiteres kräftiges Wachstum sagt er vor allem für den Service-Bereich voraus, der die 50-Prozent-Marke bei NECS schnell erreichen soll. „Wir nehmen damit am explosiven Wachstum der E-Infrastrukturen teil", sagt Schwabedal.

Innovationsfähigkeit beschleunigen

Ebenfalls in den Vorstand von GE CompuNet berufen wird Dr. Michael Peltzer. Er leitet den neu definierten Vorstandsbereich Business Development. Damit soll das Systemhaus zu einer Lösungsschmiede für die E-Welt werden. „Mit unserer Größe und unseren Ressourcen sind wir schneller als jeder Wettbewerber in der Lage, neue Trends zu erkennen und neue Technologien in Lösungen für Kunden umzusetzen", sagt Peltzer. Der Pioniergeist, der das Unternehmen stets ausgezeichnet habe, müsse produktiv mit professioneller Prozessorientierung verbunden werden. Vorstandssprecher Johannes Meier: „Das Schöne am schnellen Wandel in unserer Branche ist, dass jede größere Innovation der Marktführer eine neue Welle auslöst, auf der man ganz oben schwimmt, wenn man schnell und umsetzungsstark ist." Doch wer hier als Service-Unternehmen erfolgreich sein wolle, dürfe sich nicht auf Trends festlegen. Die Fähigkeit zur Innovation müsse in die Organisation eingebaut werden. Heute sei GE CompuNet in der Lage, innovative Technolgie-Integration mit professioneller Umsetzung zu verbinden. Dabei kehrt sich der Leitsatz „Die Box zieht den Service nach" um in „Der Service zieht die Box nach".

Kunstinstallation "Ausgrabung"

Ein neues Denken rund um die „Box" will GE CompuNet mit Hilfe der Kunst auf anregende Weise verkörpern. Vom 25. Oktober bis zum 15. November 2000 präsentiert das Systemhaus die Kunstinstallation „Ausgrabung" des türkischen Künstlers Ender Güzey in München. Die Objekte der Kunst sind überdimensionale Transportkisten, auf die Güzey mit Schablonenschrift Worte und Werte wie Leidenschaft, Mut, Liebe und Freude, aber auch Hass oder Schmerz aufträgt. Der Betrachter erkennt, dass dieser Inhalt der Kisten etwas ist, das sich nicht verpacken lässt: elementare, nicht-materielle Werte, Zustände oder Empfindungen. Meier erläutert: „Wenn wir tausend einzelne Boxen für unsere Kunden sinnvoll und wirtschaftlich zusammenbringen und integrieren, ist auch nicht-materielle Wertschöpfung gefragt: Unsere professionelle Dienstleistung." Darin liege die Brücke zum Kunstwerk „Ausgrabung". Dort werde die gegenständliche Box ebenfalls mit unkörperlichen Werten vereinigt.

GE CompuNet ist Deutschlands marktführendes herstellerunabhängiges Systemhaus rund um die Internet- und Informationstechnik von wachstumsstarken und großen Unternehmen. Als deutscher Teil von GE Capital IT Solutions (GECITS) konzentriert sich GE CompuNet auf Lösungen für die Integration und den Betrieb von verteilten IT-Infrastrukturen rund um Clients, Netzwerke und Server. GECITS ist eine 100%-Tochter von General Electric, USA, einem diversifizierten Produktions-, Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweiter Geschäftstätigkeit und über 111 Milliarden US-Dollar Umsatz.