Michael Lehmann als neuer Generalist für
alle sozialen Themen mit Schwerpunkt auf Prävention
Kerpen, 20. November 2006. Ab 1. Dezember 2006 gibt
es bei Computacenter mit Michael Lehmann erstmals einen
Disability Manager. Lehmann war bislang Gesamtschwerbehindertenvertreter
beim Serviceprovider für IT-Infrastrukturen. Als
Disability Manager wird er künftig ein integriertes
Gesundheitsmanagement aufbauen und sich um die berufliche
Reintegration aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
nach einer längeren Krankheit oder einem Unfall
kümmern. Ziel ist es, dass diese Mitarbeiter möglichst
früh wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren
können. Lehmanns besonderes Augenmerk wird jedoch
nach wie vor den schwerbehinderten Kolleginnen und Kollegen
bei Computacenter gelten. Der Disability Manager arbeitet
wie ein professioneller Lotse zwischen Arbeitnehmer,
Arbeitgeber, Ärzten, Behörden, Reha-Trägern
und Krankenkassen. Mit psychologischem Einfühlungsvermögen
ist er zentraler Ansprechpartner für alle Fragestellungen
im Zusammenhang mit dem Thema Gesundheit und Arbeitsplatzsicherung
und entlastet so den Mitarbeiter, den Arbeitgeber, die
Personalabteilung und alle Führungskräfte.
Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter sowie
der richtige Arbeitsplatz sind die Basis für die
Leistungserbringung und damit für den Erfolg des
Unternehmens. Mit der Einführung eines Disability
Managements übererfüllt Computacenter die
gesetzlich geforderte Personalfürsorge und zeigt,
wie wichtig die Mitarbeiter für das Unternehmen
sind. Ein dediziertes Disability Management, wie es
Computacenter jetzt einführt, ist in Deutschland
erst in etwa 400 Unternehmen realisiert. Disability
Management kommt ursprünglich aus den USA und Kanada.
„Die Arbeitskraft zu erhalten, ist das Ziel der
internen Dienstleistung Disability Management: Wertvolles
Wissen bleibt im Unternehmen, Menschen erhalten ihren
Lebensstandard und die Sozialsysteme werden entlastet.
Disability Management stellt einen integrativen Ansatz
von Prävention, Rehabilitation und Eingliederung
im Sinne eines betrieblichen Gesundheitsmanagements
dar“, erläutert Ian Bracey, Director Human
Ressources bei Computacenter.
Fundierte interdisziplinäre Kenntnisse
Michael Lehmann ist für seine neue Aufgabe
gut vorbereitet: Er hat sich beim Landschaftsverband
Rheinland (LVR) schon in seiner langjährigen Zeit
als Gesamtschwerbehindertenvertreter in den Bereichen
Recht, Medizin, Psychologie, Pädagogik, Kommunikation
und Sozialwissenschaft fortbilden lassen und wird das
auch in Zukunft fortführen. Disability Manager
sind Generalisten und haben in ihrer Vertrauensstellung
eine hohe ethische Verantwortung gegenüber den
Mitarbeitern. Soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit
helfen bei der Entschärfung von Konfliktsituationen
und der Vernetzung inner- und außerbetrieblicher
Zielgruppen. Ferner gilt es die Profile von Menschen
mit und ohne Behinderungen mit den unternehmerischen
Anforderungen in Einklang zu bringen. Krankheiten müssen
richtig eingeordnet und darauf abgestimmte Maßnahmen
eingeleitet werden. Gute Kenntnisse der Rechtsordnung
und Sozialleistungen sind hierfür unerlässlich.
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