SAP NetWeaver ist aktueller Themenschwerpunkt
Kerpen, 8. März 2006. Siemens und Computacenter
festigen ihre Zusammenarbeit im Bereich Identity-Management-Lösungen
durch einen Partnerschaftsvertrag. Bereits seit zwei
Jahren arbeiten beide Unternehmen eng auf diesem Gebiet
zusammen. Der Fokus der Partnerschaft ist die Implementierung
von Identity-Management-Lösungen für die Integrations-
und Applikations-plattform SAP NetWeaver. Basis hierfür
ist die Siemens DirX Produktlinie.
Während Siemens spezielle Identity-Management-Lösungen
für SAP NetWeaver entwickelt hat, bietet Computacenter
eine Kombination aus nachweisbarer Identity-Management-Projekterfahrung
und SAP NetWeaver Beratungs- und Implemen-tierungskenntnissen.
Durch die Bündelung dieser Kompetenzen sollen SAP
NetWeaver Kunden zukünftig noch besser beraten
und mit individuellen Lösungen versorgt werden.
Zudem profitieren die Kunden von der strategischen Partnerschaft
beider Unternehmen mit der SAP AG.
Henning Rahe, Solution Leader Web Technology bei Computacenter
betont: „Mit dieser Partnerschaft verfolgen wir
konsequent unsere Strategie, zu den technologischen
Innovationen unserer Herstellerpartner die entsprechenden
hochwertigen Dienstleistungen zu entwickeln, die den
Anforderungen unserer Kunden optimal entsprechen. Unser
Ziel ist es, das Produktangebot der Hersteller Siemens
und SAP mit unserem Know-how zu kombinieren und damit
eine Lösung aus einer Hand anbieten zu können.
Hierbei unterstützen wir unsere Kunden von der
Beratung und Konzeption über die Integration bis
zum Betrieb.“
Welche Vorteile ein ausgereiftes Identity-Management-System
hat, zeigt das Beispiel der B. Braun Melsungen AG: Die
Identity-Management-Spezialisten von Computacenter konzipierten
ein Meta Directory für den automatisierten Abgleich
aller Benutzerinformationen zwischen den Anwendungen.
So wird jede Änderung in einem System automatisch
auch in allen anderen Systemen wirksam. Wenn beispielsweise
ein Mitarbeiter neu eingestellt wird, hat der entsprechende
Eintrag der Personalabteilung im SAP-HR-Modul zur Folge,
dass automatisch ein E-Mail-Konto erstellt sowie seine
Software lizenziert wird und Zugänge zu den erforderlichen
Unternehmensanwendungen genehmigt werden. Dies erleichtert
nicht nur den Administrationsaufwand, sondern erhöht
auch die Sicherheit. Wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen
verlässt, werden durch das Entfernen des Mitarbeiters
im HR-Modul alle Berechtigungen in den angeschlossenen
Anwendungen automatisch gelöscht. Diese Form des
De-Provisioning verhindert beispielsweise einen unerwünschten
späteren Zugang zu Unternehmensinformationen und
die mehrfache Vorhaltung veralteter Daten.
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