IT-Abrechnung nach Nutzungsintensität
/ Kostenvorteile auf Basis von Standards
Kerpen, 10. August 2006. Computacenter hat heute in
München ein umfassendes Portfolio für Shared
Services vorgestellt. Die Lösungen unterstützen
Kunden dabei, den Betrieb ihrer IT-Infrastruktur effizienter
zu gestalten, indem sie die Kostenvorteile einer virtuellen
Einkaufsgemeinschaft nutzen und sich auf ihr Kerngeschäft
konzentrieren können. Das Portfolio basiert auf
einer Kombination aus standardisierter Hardware und
Services, die nach Verbrauch abgerechnet werden können.
Die Lösungen für Clients, File, Print, Mail,
SAP und Telefonie sind flexibel an individuelle Bedürfnisse
anpassbar, lassen sich schnell in die bestehende Infrastruktur
integrieren und bilden sämtliche Anforderungen
einer IT-Infrastruktur ab.
Das Shared-Services-Portfolio umfasst fünf Bestandteile:
Die neuen Lösungen Managed Datacenter Services
und Managed Desktop Environment sowie die bereits bestehenden
Angebote Managed Print Services, Voice on Demand und
Network on Demand. Mit dem Kunden Cognis ist Computacenter
bereits in der weltweiten Implementierung nach dem Shared-Services-Modell
und bietet dem Spezialchemieanbieter unter anderem standardisierte
Service-Prozesse nach ITIL, eine homogenisierte Herstellerlandschaft,
Prozessunterstützung bei Web-Services sowie ein
transparentes und verbrauchsbezogenes Abrechnungssystem.
Für einen weiteren Kunden (aus dem Bankensektor)
wurde am 1.Juli 2006 der Shared-Services-Betrieb übernommen.
Im Mai 2006 haben die Analysten von Gartner eine Studie
zu standardisierten Serviceleistungen vorgestellt. Demzufolge
sind standardisierte Services wie die Computacenter
Shared Services eine bedeutende Lösung für
Unternehmen, um bei gleichzeitiger Kostenkontrolle den
Nutzen der IT-Infrastruktur zu erhöhen.
Die Produkte von Shared Services im Überblick
Managed Desktop Environment (MDE)
ist eine On-Demand-Lösung für Clients. MDE
bündelt eine standardisierte Hardware-Plattform,
Betriebssystem, Client Management Software und Sicherheitsfunktionalitäten
sowie standardisierte Serviceprozesse zu einer ganzheitlichen
Lösung. Anwender zahlen einen festen Preis pro
Arbeitsplatz für die im Abrechnungszeitraum tatsächlich
genutzten Services. Im Rahmen von MDE stehen dem Anwender
Notebook- und Desktop-Modelle in einer Standard- oder
Professional-Ausführung zur Verfügung. Die
Dienstleistungen umfassen neben den klassischen Lifecycle-Services
unter anderem auch Asset-Management und Finanzierungsmodelle.
Computacenter bietet mit seinen Managed Datacenter
Services (MDS) alle Client-nahen Standarddienste,
wie Log-on, File & Printservices, Maildienste sowie
den SAP-Basisbetrieb in einem Abrechnungsmodell nach
tatsächlichem Verbrauch an. Kundenindividuelle
Anwendungen nutzen in der Form des Hostings ebenfalls
die MDS-Server- und Storage-Infrastruktur eines modernen
Utility-Computing-gestützten Rechenzentrums. Hierbei
ist die gesamte Infrastruktur bis hin zum katastrophensicheren
Rechenzentrum Bestandteil der Leistung. Unternehmen,
die ihren Datacenter-Betrieb in Form eines selektiven
Outsourcings an Computacenter übertragen, können
sich so stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.
Die Skalierbarkeit ist durch permanente bedarfsgerechte
Kapazitätsanpassungen gesichert.
Mit der Voice-on-Demand-Lösung
profitieren Kunden von den Vorteilen eines modernen
Telefoniedienstes, ohne notwendigerweise selbst Eigenkapital
investieren zu müssen. Anstatt eines Kaufs zahlen
sie für die bereitgestellte Lösung nur einen
fixen monatlichen Preis pro Port bzw. Telefon und erhalten
hierfür eine nutzungsbereite IP-Telefonieinfrastruktur.
Damit lassen sich die gesamten Kosten ihrer Kommunikationslösung
inklusive Monitoring, Wartung und Administration klar
kalkulieren. Bei Network-on-Demand
wählen Kunden modulare Leistungspakete aus qualitätsgeprüften
Lösungen für ihre Netzwerkinfrastruktur. Die
entsprechenden Hardware- und Softwarekomponenten sowie
ergänzende Services stellt Computacenter zu einem
monatlichen Festpreis pro Port zur Verfügung. Mit
den Managed Print Services zentralisiert
und standardisiert Computacenter die Ouput-Landschaft
seiner Kunden und erschließt damit beträchtliche
Einsparpotenziele durch die Nutzung kosteneffizienterer
Druckverfahren mit Abrechung nach tatsächlichem
Verbrauch. Hinzu kommen eine bessere Systemauslastung
und deutlich verringerte Bevorratungskosten für
Verbrauchsmaterialien. Darüber hinaus profitieren
Kunden von einer geringeren Zahl unterschiedlicher Geräte
mit reduziertem Administrationsaufwand.
Für das gesamte Shared-Services-Portfolio bietet
Computacenter auch Mitarbeiterübernahmen nach den
gesetzlichen Vorgaben (§613a BGB) an. Die Integration
in den neuen Arbeitsplatz erfolgt nach einem qualitätsgeprüften
Verfahren. Durch seine Größe und sein breites
Leistungsportfolio eröffnet Computacenter übergegangenen
Mitarbeitern vielerlei gute Entwicklungsperspektiven.
On-Demand funktioniert doch
„Variable Nutzungs- und Kostenmodelle, die sich
flexibel an Geschäftsanforderungen anpassen lassen,
gewinnen im Client-, Rechenzentrums- und Netzwerk-Bereich
für Unternehmen immer mehr an Bedeutung“,
sagt Jürgen Stauber, Geschäftsführer
Service Enablement / Managed Services bei Computacenter.
„Mit unserem Shared-Services-Modell reagieren
wir genau auf diese Anforderungen. Wir haben es geschafft,
eine On-Demand-Lösung zu konzipieren, die unseren
Kunden einen hohen Mehrwert bietet und implementieren
diese derzeit bei unserem Kunden Cognis. Viele andere
Kunden zeigen großes Interesse an unserem Shared-Services-Modell.
Wir sind stolz darauf, in diesem Bereich eine Vorreiterrolle
eingenommen zu haben, die wir in Zukunft stark ausbauen
werden.“ Als eine Art virtuelle Einkaufsgemeinschaft
können Unternehmen alle Skaleneffekte und Kostenvorteile
bei Beschaffung und Betrieb ihrer IT-Infrastruktur nutzen,
auch wenn ihre Volumen geringer sind. Das hat im Bereich
der IT-Arbeitsplätze ebenso Gültigkeit wie
im Rechenzentrum.
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