Kerpen 10. Juli 2007. Computacenter plc, Hatfield
UK, hat heute im Rahmen einer Telefonkonferenz für
Investoren und Analysten ein Update zum Geschäftsverlauf
des ersten Halbjahres 2007 gegeben.
Die Gruppe erwartet, dass sich der operative Gewinn
für die ersten sechs Monate dieses Jahres vor der
Abschreibung auf akquirierte, immaterielle Anlagegüter
auf Vorjahresniveau
beläuft. Die Zinseinkünfte werden wegen der
Aktienrückkäufe vom 3. Juli 2006 in Höhe
von 75 Millionen Pfund (111 Millionen Euro) und Akquisitionen
in Höhe von 35 Millionen Pfund (52 Millionen Euro)
unter Vorjahresniveau liegen. Die Nettoverschuldung
wird zum Periodenende ohne Berücksichtigung kundenspezifischer
Finanzierungsgeschäfte bei zirka 20 Millionen Pfund
(30 Millionen Euro) liegen.
Sowohl das Produkt- als auch das Servicegeschäft
erzielte in UK im ersten Halbjahr 2007 ein enttäuschendes
Ergebnis. Obwohl im zweiten Quartal 2007 eine Erholung
im Vergleich zum ersten Quartal zu spüren war,
blieb das Ergebnis im Produktgeschäft unter Vorjahresniveau.
Das Geschäft mit Services litt unter dem Preisdruck
bei Vertragsverlängerungen und unter dem Verlust
einiger wichtiger Verträge in 2006. Dieser Entwicklung
wirkte der positive Geschäftsverlauf in Deutschland
und in Frankreich entgegen.
Das deutsche Geschäft zeigte im ersten Halbjahr
2007 das beste Ergebnis seit der Übernahme durch
Computacenter plc Anfang 2003. Der IT-Dienstleister
erwartet, dass sich diese positive Entwicklung in Deutschland
bei den guten Marktbedingungen über das gesamte
Jahr fortsetzt.
In Frankreich hielt der gute Fortschritt im ersten
Quartal 2007 auch im zweiten Quartal an. Es ist eine
kontinuierliche Verbesserung erkennbar, auch wenn Computacenter
in Frankreich nach wie vor noch Verluste einfährt.
Der Vorstand der Computacenter plc gibt außerdem
bekannt, dass Ron Sandler, derzeit Executive Chairman,
ab sofort die Rolle eines Non-Executive Chairman einnehmen
wird.
Computacenter wird sein Halbjahresergebnis am 11. September
2007 veröffentlichen.
|