HOME
Computacenter Computacenter
Pressemeldung
Computacenter

Über Computacenter:
Computacenter ist Europas führender herstellerübergreifender Dienstleister für Informationstechnologie. Kundennähe bedeutet für uns, Geschäftsanforderungen zu verstehen und präzise darauf einzugehen. Auf dieser Basis entwickeln, implementieren und betreiben wir für unsere Kunden maßgeschneiderte IT-Lösungen. Wir bewerten den Nutzen neuer Technologien und integrieren diese schnell und professionell in vorhandene IT-Umgebungen. Unsere Finanzstärke und Marktpräsenz bieten Kunden und Partnern langfristige Stabilität und Sicherheit.

Wir erreichen unsere Kunden über ein flächendeckendes Netz von Standorten in Deutschland, England, Frankreich und Benelux sowie über unsere internationalen Partner in Europa, Asien und Nordamerika. Im Jahr 2007 erwirtschaftete Computacenter mit fast 10.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 3,5 Milliarden Euro. In Deutschland beschäftigt Computacenter rund 4.000 Mitarbeiter und erzielte in 2007 einen Umsatz von 1,090 Milliarden Euro.

Computacenter-Studie: Generation Digital steht nicht auf IT-Berufe

Branche bietet gute Job-Voraussetzungen, aber beim Image hapert es
Kerpen, 10. September 2008. Für die „Generation Digital“, Jugendliche und Berufseinsteiger zwischen 14 und 29 Jahren, ist eine Karriere in der IT-Branche nur wenig erstrebenswert. Das ergab eine repräsentative Studie von Computacenter. Zusammen mit TNS Emnid hat der IT-Dienstleister vor dem Hintergrund des Fachkräfte- und Nachwuchsmangels die digitale Lebenswelt der „Generation Digital“ sowie deren Einstellung zu Berufen im ITK-Umfeld untersucht. Die „Generation Digital“ ist demnach täglich in Online Communities wie StudiVZ oder SchülerVZ unterwegs, kann technische Geräte intuitiv und ohne Bedienungsanleitung bedienen, einen Job im IT-Umfeld ergreifen sie jedoch nur in den wenigsten Fällen.

So können sich der Studie zufolge zwar 30 Prozent der Befragten vorstellen, einen informationstechnischen Beruf zu ergreifen. Von dieser Gruppe jedoch hält nur jeder Fünfte die IT-Branche für ein attraktives Berufsfeld. Die Ergebnisse zeigen, dass die Jugendlichen dieser in Bezug auf die Karrieremöglichkeiten zwar durchaus positive Attribute zuordnen, jedoch zu wenig über die konkreten Berufsbilder und mögliche Ausbildungs- und Karrierewege wissen. Dies führt in vielen Fällen zu Fehleinschätzungen hinsichtlich der Anforderungen von IT-Berufen. Daraus resultiert ein nicht mehr zeitgemäßes Image der gesamten Branche.

Informatiker sind gefragt, aber langweilig
So glauben 80 Prozent der Befragten, dass Beschäftigte im IT-Bereich Freude an ihrer Tätigkeit haben. 74 Prozent sind der Meinung, dass der Beruf des Informatikers auch in Zukunft noch stärker gefragt sei, selbstständiges Arbeiten ermögliche (77 Prozent) sowie gute Aufstiegschancen (70 Prozent) und viele offene Stellen biete (67 Prozent).

Dem Informatiker jedoch ordnen die Jugendlichen im Vergleich zu anderen im Rahmen der Studie abgefragten Berufen (Unternehmer, Arzt, Anwalt, Lehrer) mit deutlichem Abstand das Image eines Eigenbrödlers zu, der wenig Kontakt zu anderen Menschen hat. Das Ansehen des Informatikers in der Gesellschaft ist nach Meinung der jungen Erwachsenen von allen abgefragten Berufen am niedrigsten. Dieses Image überträgt sich scheinbar auf die gesamte Branche. „Die negativen Imagefaktoren überwiegen offenbar im Entscheidungsprozess pro oder kontra IT-Beruf“, erklärt Klaus-Peter Schöppner, Geschäftsführer der TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH. „Zudem hat nur eine Minderheit der Befragten eine genaue Vorstellung, was sich hinter den oft kryptischen Berufsbezeichnungen in der ITK-Branche verbirgt. Dies führt dazu, dass sich die meisten Jugendlichen gegen eine Karriere in der IT entscheiden.“

IT-Berufe sind nur etwas für Männer
Ein weiterer Grund für das mangelnde Interesse an IT-Berufen sind die Einschätzungen der Jugendlichen hinsichtlich der Anforderungen einer IT-Karriere. So halten mehr als dreiviertel der Befragten vorhandene Programmierkenntnisse (78 Prozent) für wichtig, um einen IT-Beruf ergreifen zu können. Für 74 Prozent sind gute Leistungen in Mathematik und Naturwissenschaften Einstiegsvoraussetzung in die IT, über die Hälfte der Jugendlichen glaubt, ein abgeschlossenes Informatikstudium nachweisen zu müssen. Dazu kommt, dass über 80 Prozent der Befragten der Meinung sind, die Informationstechnologie sei nur etwas für Männer.

„Diese Zahlen zeigen, dass kaum jemand eigentlich weiß, was die Leute in der ITK-Branche so treiben“, sagt Oliver Tuszik, Vorstandsvorsitzender und CEO von Computacenter Deutschland. „Unter unseren rund 4.000 Mitarbeitern in Deutschland gibt es sehr viele Quereinsteiger in die IT, die wenigsten sind von Haus aus Informatiker. Unsere Branche bietet spannende berufliche Möglichkeiten für eine Vielzahl von Berufsgruppen wie Wirtschaftswissenschaftler, Juristen, Kaufleute, Physiker oder Geisteswissenschaftler.“

Selbstverständlicher Umgang mit IT
Dabei ist die grundsätzliche Affinität der Jugendlichen zur Informationstechnologie sehr hoch. Unabhängig von Geschlecht und Altersgruppe nutzt nahezu jeder (94 Prozent) einen Computer. Der PC ist auch im Beruf oder in der Ausbildung eine tägliche Selbstverständlichkeit. Die meisten Befragten haben bereits in der Schule den Computer für Textverarbeitung und Tabellenkalkulation (86 Prozent) und/oder Internetrecherche (77 Prozent) genutzt. Zwei Drittel der Jugendlichen schreiben oder empfangen täglich oder mehrmals in der Woche E-Mails, jeweils 58 Prozent verwenden den Computer ebenso häufig zum Chatten oder zur Informationsbeschaffung. Fast jeder Zweite nutzt mindestens mehrmals in der Woche virtuelle soziale Netzwerke oder Office-Programme.

„Die Nutzung von IT ist prägend für den Alltag der jungen Generation, mit unserer Branche jedoch verbindet dies kaum jemand“, erklärt Oliver Tuszik. „Dabei leisten wir jeden Tag einen Beitrag dazu, dass für viele Menschen das Leben einfacher, effizienter und angenehmer wird. Die Basis dafür haben in den vergangenen Jahrzehnten nicht zuletzt die Informatiker geschaffen. Das Aufgabenfeld moderner IT geht jedoch weit über die Informatik hinaus und ist breiter und größer als viele erwarten. Dies müssen wir den Jugendlichen vermitteln und so mit dem antiquierten Image unserer Branche aufräumen. Die Studie zeigt, dass es dafür gute Ansätze gibt, die wir nutzen können, um der Generation Digital die spannenden und abwechslungsreichen Seiten der IT näher zu bringen und so den Fachkräfte- und Nachwuchsmangel zu beheben.“

Weitere Ergebnisse der gemeinsamen Studie von Computacenter und TNS Emnid sowie passendes Bildmaterial sind unter http://www.computacenter.de/generation-digital/ abrufbar. 

 
 
  Druckversion [.PDF]
 
Computacenter
  Thorsten Düchting
Manager Public and Analyst Relations
Tel.: +49 (0) 22 73/5 97-7628
Fax: +49 (0) 22 73/5 97-1110
 
Fink & Fuchs PR AG
  Tim Griese
Tel.: +49 (0) 611/74131-80
Fax: +49 (0) 611/74131-30
 
Computacenter is Europe´s leading independent provider of IT infrastructure services