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BREKOM – IP-basierte Sprach- und Datenkommunikation

Neues Multiservice-Netzwerk für die IT-Kommunikation im Land Bremen

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Computacenter hat uns im Vorfeld der Systementscheidung und während der Systemintegration stets kompetent und flexibel zur Seite gestanden. Die sehr komplexe Umstellung wurde fachkompetent in gemeinsamer Teamarbeit erledigt.

Dr.-Ing. Köster
Projektleiter bei BREKOM

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Zusammenfassung

Herausforderung

Das Telekommunikationsnetz der BREKOM GmbH war aufgrund seiner Historie sehr heterogen aufgebaut. Die Möglichkeit einer leistungsfähigen Kopplung von Ethernet-Datennetzen zwischen den einzelnen angeschlossenen Standorten, zum großen Teil Behörden der Hansestadt Bremen, gab es nicht.

Lösung von Computacenter

Computacenter hat mit dem Anbieter Cisco eine Testumgebung aufgebaut, die die geforderte Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen konnte. Eine besondere Herausforderung war dabei die Aufgabe, das gemäß Pflichtenheft neu einzurichtende Netz auf Basis von 300 Switches und Routern des Herstellers Cisco sowie zwei Systeme des Herstellers Juniper an das Netzwerk der damaligen Schwester- und jetzt Muttergesellschaft EWE TEL anzubinden.

Nutzen

BREKOM verfügt heute über ein zukunftsfähiges Konzept mit standardisierten Schnittstellen für die Anschaltung von Sprach-, Daten- und Videonetzen. Durch die hierarchische Installation von Netzzugangskomponenten im Land Bremen kann BREKOM verschiedene Dienste zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten.

Ausführliche Version

Die Bremer Kommunikationstechnik GmbH, kurz BREKOM, ist schwerpunktmäßig als lokaler Dienstleister für Telekommunikation auf dem bremischen Markt aktiv. Bis zum Ende des Jahres 2004 basierte das Landesnetz auf herkömmlicher Technik und war in seiner Ausprägung stark an die individuellen Kundenanforderungen angelehnt. Computacenter hat das heterogene Telekommunikationsnetz von BREKOM Zug um Zug auf ein strukturiertes IP-Netz umgestellt. Mit diesem Netz steht jetzt eine moderne Plattform für die Daten- und Sprachkommunikation der Kunden zur Verfügung.

Herausforderung

Das Telekommunikationsnetz der BREKOM GmbH, die bis zum Jahr 1994 eine Behörde der Freien Hansestadt Bremen war und seit über 150 Jahren Telekommunikationsnetze in Bremen betreibt, war aufgrund seiner Historie sehr heterogen aufgebaut. Die Möglichkeit einer leistungsfähigen Kopplung von Ethernet- Datennetzen zwischen den einzelnen angeschlossenen Standorten, zum großen Teil Behörden der Hansestadt Bremen, gab es nicht. Nur teilweise bestanden leistungsfähige Verbindungen zwischen einzelnen Einrichtungen. „Ein weiterer Ausbau dieser Direktverbindungen wäre für BREKOM zu teuer und technisch zu unflexibel gewesen“, sagt Arno Hennig, Projektleiter bei Computacenter. Zahlreiche Telefonanlagen der Landesbehörden Bremens mussten außerdem erneuert werden. Um die zu versorgenden Standorte wirtschaftlich zu einer integrierten Telefonielösung zusammenführen zu können, sollte hier auch die Standortvernetzung über das gleiche IP-Netz erfolgen. Damit ist es möglich, flexibel auf die Kundenanforderungen zu reagieren. So können neben Systemtelefonen auch IP-basierte Telefone sowie klassische analoge Endgeräte beim Kunden versorgt werden. Minimierte Betriebskosten standen ebenfalls im Mittelpunkt des Projekts. So musste das gesamte Netz zentral zu managen sein und neue virtuelle Netze sollten quasi via Knopfdruck schaltbar sein, um neue Großkunden schnell und kostengünstig bedienen zu können.

Lösung

Im Rahmen einer Angebotsaufforderung hatte BREKOM diverse Lösungen unterschiedlicher Integrationspartner überprüft und sich aufgrund der Wirtschaftlichkeit des Angebots für Computacenter entschieden. Computacenter hat mit dem Anbieter Cisco eine Testumgebung aufgebaut, die die geforderte Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen konnte. „Computacenter hat uns im Vorfeld der Systementscheidung und während der Systemintegration stets kompetent und flexibel zur Seite gestanden. Die sehr komplexe Umstellung wurde fachkompetent in gemeinsamer Teamarbeit erledigt“, stellt Dr.-Ing. Köster, Projektleiter bei BREKOM, fest.

Eine besondere Herausforderung für das Projektteam war dabei die Aufgabe, das gemäß Pflichtenheft neu einzurichtende Netz auf Basis von 300 Switches und Routern des Herstellers Cisco sowie zwei Systeme des Herstellers Juniper an das Netzwerk der damaligen Schwester- und jetzt Muttergesellschaft EWE TEL anzubinden. Nach Abschluss aller Arbeiten Mitte 2007 arbeitet das Netz von BREKOM IP-basierend mit dem Routingprotokoll BGP (Border Gateway Protocol). Durch die Nutzung der VRF-Funktion (Virtual Routing and Forwarding) auf den Netzzugangsroutern wurden dadurch für einzelne Dienste und Kundennetze separate virtuelle Router eingerichtet. Dadurch können z. B. auch auf mehrere Standorte verteilte IP-Netze eines Kunden als ein einziges transparentes IP-Netz abgebildet werden. Die Virtualisierung erfolgt getrennt von anderen Kunden und erfüllt somit die Sicherheitsansprüche an ein modernes IP-System. Zudem hat Computacenter teilweise die unterbrechungsfreie Stromversorgung für die Absicherung der aktiven Komponenten geliefert und installiert.

Nutzen

BREKOM verfügt heute über ein zukunftsfähiges Konzept mit standardisierten Schnittstellen für die Anschaltung von Sprach-, Daten- und Videonetzen. Durch die hierarchische Installation von Netzzugangskomponenten im Land Bremen kann BREKOM verschiedene Dienste zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten. Mit dem skalierbaren Netzaufbau wurde die Grundlage für ein zukunftssicheres Geschäftsmodell geschaffen. Die Betriebskosten sind dank des zentralen Managements gesunken und die Netzstabilität wurde maßgeblich erhöht. Gegenüber den früheren Direktverbindungen zwischen einzelnen Kundenstandorten konnte die Datenübertragungsleistung um mindestens das Zehnfache gesteigert werden. Aufgrund der Flexibilität der neuen Infrastruktur können die Kunden von BREKOM flexibel verschiedenste Leistungen buchen. „Die Ingenieure von Computacenter haben uns ein System nach unseren Anforderungen zusammengestellt. Alle Änderungswünsche wurden vom Projektteam flexibel in das Gesamtkonzept eingebracht“, äußert sich BREKOM-Teilprojektleiter Dipl.-Ing. Martin Logemann zufrieden.