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Computacenter – Dynamic Datacenter
Computacenter virtualisiert seine Cloud-Infrastruktur für Managed Desktop Services und Shared Data Center mit FlexPod Datacenter

Mit der Entscheidung für Cisco, NetApp und VMware erhalten wir die notwendige Gestaltungsfreiheit für neue Services, einen eingespielten Support und sichere Perspektiven für die Zukunft.
Tobias Geber-Jauch
CTO Managed Services Factory, Computacenter
Zusammenfassung
Herausforderung
Die Forderung nach steter Verfügbarkeit von Daten auf unterschiedlichen Endgeräten bestimmt heute die Ausrichtung von IT-Infrastrukturen. Als herstellerübergreifender Dienstleister muss Computacenter seinen Kunden in diesem Sinne möglichst schnell einzurichtende und flexible Desktop-Services-Lösungen bieten. Die bis dato eingesetzte Infrastruktur stieß dabei an ihre Kapazitätsgrenzen.
Lösung von Computacenter
Computacenter hat sich für die Datacenter-Lösung FlexPod von Cisco, VMware und NetApp entschieden. Die abgestimmte Gesamtlösung ermöglicht den Aufbau einer virtualisierten Rechenzentrumsinfrastruktur, die mandantenfähig und hochverfügbar ist.
Nutzen
Mit FlexPod steuert Computacenter seine Managed-Services-Infrastruktur heute mit maximaler Effizienz. Speicher- und Rechenkapazitäten werden deutlich besser ausgenutzt als zuvor und die Energiekosten sind gesunken. Dank der Mandantenfähigkeit profitieren die Endkunden von der flexiblen und schnellen Bereitstellung der benötigten Kapazitäten.
Ausführliche Version
Computacenter virtualisiert seine Cloud-Infrastruktur für Managed Desktop Services und Shared Data Center mit FlexPod Datacenter
Herausforderung
Technische Eckdaten
- VMware vCenter
- VMware vSphere
- 4 NetApp FAS3270 Primär-Storage-Systeme
- 4 NetApp FAS3140 Sekundär-Storage-Systeme
- NetApp-Tools
- Cisco MDS Multilayer Fabric Switches
Mit dem Trend der „IT-Consumerization“ werden immer mehr mobile Endgeräte, die ursprünglich für den privaten Gebrauch entwickelt wurden, für berufliche Zwecke eingesetzt. Die Vielfalt der Hardware und Betriebssysteme beeinflusst die Qualität der zur Verfügung gestellten Dienste. Unternehmen müssen darauf ebenso reagieren wie Anbieter von Managed Workplace Services. Der Bedarf nach wachsenden und mitunter schwankenden Kapazitäten lässt sich ökonomisch nur über Virtualisierung decken. Computacenter stand als einer der führenden Anbieter im Bereich Desktop Outsourcing vor der Aufgabe, die bestehende Infrastruktur neu aufzubauen und eine Cloud-fähige Architektur einzurichten. „Wir wollten Mandantenfähigkeit und eine hohe Leistung. Aufgrund der variablen Endgeräte benötigten wir zudem einen hohen Grad an Virtualisierung“, erklärt Tobias Geber-Jauch, CTO Managed Services Factory bei Computacenter. Gefordert war die hohe Performance, weil Clientvirtualisierung hohe Prozessorleistung und Speicherkapazität benötigt. Die Bereitstellung von Clients als Cloud-Service muss zudem in großen Mengen und schnell möglich sein. Dies sollte die neue Infrastruktur abbilden. Eine hohe I/O-Bandbreite (Input/Output) zwischen Rechenarchitektur und Speicher sollte auch bei hoher Last kurze Zugriffszeiten sicherstellen.
Lösung
Die Datacenterlösung FlexPod von Cisco, NetApp und VMware ist für virtuelle Infrastrukturen und Umgebungen mit Mandantenfähigkeit konfiguriert. Den Kern bildet eine skalierbare Shared-IT-Infrastruktur aus Cisco Unified Computing System Blade Servern (UCS), Cisco Nexus Switches und NetApp Unified Storage-Speichern. Die Steuerung der Komponenten übernimmt die Virtualisierungssuite von VMware. Cisco, NetApp und VMware bieten für FlexPod ein einheitliches Supportmodell an, so dass bei technischen Fragen gemeinsam eine Lösung ohne unnötige Zuständigkeitsfragen erarbeitet wird. Die Komponenten der drei Hersteller ergänzen sich optimal. Mit dem Profilkonzept von Cisco UCS lassen sich per Mausklick einfach und zeitsparend zusätzliche Server bereitstellen. „Die NetApp Unified-Architektur überzeugte durch ihre einfache Verwaltbarkeit, so dass das Speichersystem innerhalb von zwei Tagen lauffähig konfiguriert war“, sagt Christian Hietzschold, Architect Managed Services Factory bei Computacenter. Ende 2010 startete das Projekt mit dem Umbau der beiden redundant ausgelegten Rechenzentren in Frankfurt. In jedem Rechenzentrum wurden je zwei Speicher als primäre, aktive Systeme und zwei sekundäre Backupspeicher installiert. NetApp SnapVault übernimmt die Datensicherung von den Produktivsystemen auf die Backupsysteme. Ebenfalls redundant ist die Switch-Infrastruktur mit je zwei Cisco Nexus 7000 pro Rechenzentrum für das Netzwerk. Im April 2011 ging das neue Shared Datacenter mit Managed Workplace Services in Betrieb.
Nutzen
„Da wir die virtuellen Server konsequent mit NetApp deduplizieren und dadurch redundante Daten entfernen, sparen wir bis zu 90 Prozent an Speicherplatz im Vergleich zu unserer vorherigen Lösung“, sagt Christian Hietzschold. „Mit sämtlichen Storage-Optimierungen haben wir den Nutzungsgrad auf 150 Prozent erhöht“, ergänzt der IT-Architekt. Gleichzeitig sank der Bedarf für Platz, Strom und Kühlung um ein Drittel. Die integrierten Backups des NetApp Storage-Systems wirken sich im Betrieb ebenfalls positiv aus: „Die Snapshots von NetApp sind extrem Lastarm“, so Christian Hietzschold. Vorteilhaft ist die Integration mit Anwendungen wie SAP, Microsoft Exchange oder SQL Server: Statt wie zuvor über Nacht ist das Backup mit den NetApp-Tools binnen einer Minute erstellt. Die Kunden von Computacenter können mit dieser Infrastruktur Änderungen ihrer Desktop-Clients schnell, einfach und ohne Change-Projekte aufsetzen. Die Automatisierung soll künftig auch auf der Serviceebene greifen. Anwender sollen dabei den passenden virtuellen Client sowie die Applikationen einfach auswählen und per Mausklick sofort nutzen können.