Deichmann setzt auf hochmoderne, zentralisierte
WLAN-Infrastruktur
Die Heinrich Deichmann-Schuhe GmbH & Co. KG hatte
sich entschieden, die einzelnen Access-Points in der
Zentrale in Essen durch eine hochleistungsfähige
WLAN-Infrastruktur abzulösen. Mit der Implementierung
der neuen Struktur waren drei zentrale Anforderungen
verbunden: Es galt, die technischen Voraussetzungen
für einen flächendeckenden, mobilen Zugriff
auf das Firmennetz für alle Mitarbeiter in der
Zentrale zu schaffen. Lieferanten und Besucher sollten
ebenfalls von dieser mobilen Möglichkeit profitieren
können und mit zeitlich befristeten Gastzugängen
nach Anmeldung an einem Webportal Zugang zum Internet
erhalten. Eine weitere Anforderung bestand darin, die
Logistik- und Distributionszentren in Europa ebenfalls
mit einer WLAN-Infrastuktur auszurüsten, um die
dortigen Kommissioniertätigkeiten sowie die Bestellungen
der Endkunden via Online-Shop möglichst schnell
bearbeiten zu können.
Zentralisierte Struktur mit geografischen Redundanzen
In einem ersten Schritt erstellte Computacenter gemeinsam
mit dem Kunden ein Anforderungsprofil. Auf Basis dieses
Profils wurde ein umfassendes Konzept entwickelt und
in einer Testumgebung auf einwandfreie Leistungsfähigkeit
mit durchgängig guter Performance überprüft.
Bereits in der Analysephase galt es zu berücksichtigen,
dass in Teilen der Deichmann-Zentrale eine alte WLAN-Struktur
vorhanden war. Die bestehende Hardware wurde in die
neue Lösung integriert, und mittels einer entsprechenden
Software wurde die Kompatibilität mit der neuen
Struktur sichergestellt.
Bei der Implementierung der neuen WLAN-Infrastruktur
für die Logistik- und Distributionszentren galt
es, geografische Redundanzen aufzubauen. Für den
Fall, dass in einem der Distributionszentren der lokale
Controller ausfallen sollte, werden nach wenigen Sekunden
die Access-Points von einem Backup-Controller in der
Zentrale übernommen, wobei die jeweiligen IP-Adressen
der Clients bestehen bleiben.
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