Computacenter stellt die Domino-Infrastruktur
der Deutschen Flugsicherung auf das neue Release 6.5.4
um
Um Leistungsfähigkeit und Sicherheit der Domino-Infrastruktur
zu verbessern plante die Deutsche Flugsicherung (DFS)
einen Releasewechsel von R 5.010 auf R 6.5.4. Betroffen
waren 6.000 registrierte Anwender, die über 50
Domino-Server bedient wurden, von denen 16 als Mail-
und 10 als Applikationsserver fungierten.
Das Herzstück der Domino-Architektur befand sich
in der Unternehmenszentrale Langen bei Frankfurt, wo
neun Server über zwei Sun E10k-Systeme im Cluster
zusammenarbeiten. Daran angebunden waren die Sun E450-Systeme
der Center-Standorte Berlin, Bremen, Karlsruhe und München.
Der Mail- und Applikationsserver der holländischen
Niederlassung Maastricht war über eine Standleitung
an Bremen angeschlossen. 16 weitere Tower-Standorte
griffen über WAN-Verbindungen mit Langen oder einem
der Center-Standorte auf das Domino-Netzwerk zu. Als
Betriebssystem kam neben Windows überwiegend Solaris
auf SPARC-Architektur zum Einsatz.
Zentrale Administration in Langen
In der neuen Domino-Architektur werden alle Mail- und
Applikationsserver auf FSC-Rechnern betrieben, diese
Rechner haben eine SPARC-kompatible Architektur, sind
aber schneller und haben somit ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.
In Langen richtete Computacenter vier Cluster aus jeweils
vier Applikations- und Mailservern ein. Hinzu kamen
ein Schulungs- und ein Sametime-Server mit Instant-Messaging.
Dieses neue Domino-Feature wurde nach den Vorgaben des
Betriebsrates so angepasst, dass es nur aktiv ist, wenn
der Benutzer dies wünscht. Neuentwicklungen und
Servermodifikationen dürfen nur noch über
die zentrale Struktur in Langen bereitgestellt werden.
Diese Maßnahme hat die Verwaltung der Infrastruktur
erheblich vereinfacht. Die neue Softwareverteilung erlaubt
zudem den 1.700 Fluglotsen der Flugsicherung erstmals,
auf Multiuser-Rechnern über personalisierte Clients
mit eigener Kennung zu kommunizieren.
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