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DFS Deutsche Flugsicherung GmbH – Domino-Releasewechsel
Referenz

Mit dem Wechsel auf das neue Domino-Release 6.5.4 verband die Deutsche Flugsicherung hohe Erwartungen. Computacenter hat die Performance des Netzwerks mit 6.000 Usern erheblich gesteigert, die Sicherheit verbessert und den Administrationsaufwand reduziert.

Eine Domino-Domäne mit 6.000 Usern so zu organisieren, dass der Administrationsaufwand überschaubar bleibt und die Performance höchsten Ansprüchen genügt – das ist eine äußerst komplexe Herausforderung, weiß Norbert Schäper, Leiter Projekt- und Produktmanagement bei der DFS: „Deshalb haben ja vorab alle Anbieter im Testbetrieb zeigen müssen, ob ihr Konzept tatsächlich umsetzbar ist. Bei diesen Tests hat Computacenter am besten abgeschnitten.“

Computacenter stellt die Domino-Infrastruktur der Deutschen Flugsicherung auf das neue Release 6.5.4 um
Um Leistungsfähigkeit und Sicherheit der Domino-Infrastruktur zu verbessern plante die Deutsche Flugsicherung (DFS) einen Releasewechsel von R 5.010 auf R 6.5.4. Betroffen waren 6.000 registrierte Anwender, die über 50 Domino-Server bedient wurden, von denen 16 als Mail- und 10 als Applikationsserver fungierten.

Das Herzstück der Domino-Architektur befand sich in der Unternehmenszentrale Langen bei Frankfurt, wo neun Server über zwei Sun E10k-Systeme im Cluster zusammenarbeiten. Daran angebunden waren die Sun E450-Systeme der Center-Standorte Berlin, Bremen, Karlsruhe und München. Der Mail- und Applikationsserver der holländischen Niederlassung Maastricht war über eine Standleitung an Bremen angeschlossen. 16 weitere Tower-Standorte griffen über WAN-Verbindungen mit Langen oder einem der Center-Standorte auf das Domino-Netzwerk zu. Als Betriebssystem kam neben Windows überwiegend Solaris auf SPARC-Architektur zum Einsatz.

Zentrale Administration in Langen
In der neuen Domino-Architektur werden alle Mail- und Applikationsserver auf FSC-Rechnern betrieben, diese Rechner haben eine SPARC-kompatible Architektur, sind aber schneller und haben somit ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. In Langen richtete Computacenter vier Cluster aus jeweils vier Applikations- und Mailservern ein. Hinzu kamen ein Schulungs- und ein Sametime-Server mit Instant-Messaging. Dieses neue Domino-Feature wurde nach den Vorgaben des Betriebsrates so angepasst, dass es nur aktiv ist, wenn der Benutzer dies wünscht. Neuentwicklungen und Servermodifikationen dürfen nur noch über die zentrale Struktur in Langen bereitgestellt werden. Diese Maßnahme hat die Verwaltung der Infrastruktur erheblich vereinfacht. Die neue Softwareverteilung erlaubt zudem den 1.700 Fluglotsen der Flugsicherung erstmals, auf Multiuser-Rechnern über personalisierte Clients mit eigener Kennung zu kommunizieren.

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Kundenprofil
Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist für die Flugverkehrskontrolle in Deutschland zuständig. Sie ist ein privatrechtlich organisiertes Unternehmen, das zu 100 Prozent dem Bund gehört. In ihrem Gründungsjahr 1993 löste sie eine Bundesbehörde ab, die Bundesanstalt für Flugsicherung. Dafür hatte der Deutsche Bundestag das Grundgesetz sowie das Luftverkehrsgesetz geändert. Seit Januar 1993 liegt die Kontrolle des Flugverkehrs in Deutschland in der Hand der DFS.
Sitz des Unternehmens ist Langen in Hessen. Insgesamt ist die DFS bundesweit an 19 internationalen und regionalen Flughäfen vertreten. Auch die übrigen Flughäfen stehen unter Aufsicht der Deutschen Flugsicherung.
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