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Ordnungsamt Frankfurt – Storage Solutions

Das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt speichert Daten mit einer NetApp-Lösung revisionssicher und verbessert den Service für die Bürger spürbar

Ordnungsamt Frankfurt

Computacenter hat uns individuell beraten und war immer ansprechbar, wenn wir Hilfe benötigten.

Norbert Scherer
IT-Leiter,
Ordnungsamt der Stadt Frankfurt

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Zusammenfassung

Herausforderung

Die Datenhaltung beim Ordnungsamt der Stadt Frankfurt erfolgte vor der Umstellung auf jedem einzelnen der 22 Applikationsserver unter Windows. Die Langfristsicherung übernahmen Bandspeichersysteme, deren Kassetten täglich gewechselt werden mussten. Die Datenhaltung war damit störanfällig, bei Ausfall eines Servers mussten die Daten langwierig von Band zurückgesichert werden.

Lösung von Computacenter

Alle in der Behörde anfallenden Daten werden heute auf einem NetApp MetroCluster redundant vorgehalten und zusätzlich auf ein zweites NetApp-Speichersystem an einem externen Standort repliziert. Die Applikationen wurden von physischen Servern auf eine virtuelle Serverinfrastruktur migriert.

Nutzen

Die konsolidierte Datenspeicherung ermöglicht heute einen rascheren Dateizugriff, was die Arbeitsprozesse erleichtert und den Bürgerservice merklich verbessert hat. Zudem werden Ausfallzeiten vermieden und die Daten langfristig und revisionssicher gespeichert.

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Technische Eckdaten

•NetApp FAS3140 Stretched MetroCluster mit 280 x 300 GB Kapazität
•NetApp FAS2050 mit 56 x 1000 GB Kapazität
•Protokollunterstützung: CIFS, iSCSI
•Tools: SnapRestore, SnapVault, SnapLock Enterprise

Beim Ordnungsamt der Stadt Frankfurt stand mit dem Umzug in ein neues Gebäude eine grundlegende Restrukturierung der Server- und Speichersysteme an. Zur Erfüllung strengerer Regularien bezüglich der Datensicherheit sollte ein zentrales Speichersystem eingerichtet werden, das zusätzlich an einem weiteren Standort repliziert werden sollte.

Herausforderung

Ausschlaggebend für die Neustrukturierung der Speichersysteme des Ordnungsamtes der Stadt Frankfurt waren deutliche Performanceprobleme im Alltag aufgrund langsamer Speicherzugriffe und heterogener Datenhaltung auf insgesamt 22 Standalone-Servern. Die langfristige Datensicherung erfolgte auf Bandspeichersystemen. Der manuelle tägliche Austausch der Bänder war fehlerbehaftet, zudem konnten technische Mängel bei den Kassetten nie ganz ausgeschlossen werden. Auch fand keine redundante Speicherung der Daten statt, sowohl der tagesaktuellen sowie der langfristigen. Zudem war die Wiederherstellung zeitaufwendig. "Die Produktivität der Mitarbeiter sollte gesteigert werden und im Sinne des Unified Computings sollten Fileservices und Langzeitsicherung der Daten auf einem System konsolidiert und zudem hochverfügbar und ausfallsicher gestaltet werden", sagt Thomas Herrmann von Computacenter, der das Projekt betreut. Eingebettet war die Umstellung in den Bezug eines neuen Gebäudes im Jahr 2009, mit dem der Austausch aller IT-Komponenten einschließlich der Endgeräte einherging.

Lösung

Auf Basis zweier Speichersysteme vom Typ NetApp FAS3140C und FAS2050 hat Computacenter gemäß der Ausschreibung die passende Lösung für das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt entwickelt. Dabei wurde das NetApp-System FAS3140 als Stretched MetroCluster in zwei getrennten Räumen des Neubaus untergebracht. Ein Stretched MetroCluster bietet ein Array-basiertes Clustering und eine synchrone Spiegelung an und ermöglicht somit eine kontinuierliche Datenverfügbarkeit. Als eigenständige Lösung ermöglicht der NetApp MetroCluster ein transparentes Recovery bei Ausfällen, sodass geschäftskritische Applikationen ohne Unterbrechung weitergenutzt werden können. "Damit haben wir gegenüber der vorigen Speicherlandschaft natürlich deutlich an Leistung und Schnelligkeit gewonnen", sagt IT-Leiter Norbert Scherer. Parallel dazu wurden auch die ehemals 22 physischen Server auf sechs virtuellen Servern konsolidiert, die ebenfalls auf den NetApp-Systemen laufen.

Die Entscheidung für die Komponenten von NetApp fiel nicht zuletzt dank der Tatsache, dass sie sich mit der MetroCluster-Technologie kostengünstig redundant auslegen lassen. Zusätzliche Sicherheit erlangt die von Computacenter implementierte Lösung durch die Replizierung der Daten an einem externen Standort auf dem kleineren NetApp-System. Damit sind die Daten nicht nur hochverfügbar, sondern werden auch mit maximaler Sicherheitsreserve langfristig und automatisiert gesichert. Die Datensicherung und wiederherstellung übernehmen die von NetApp bereitgestellten Snap-Tools.

Nutzen

Das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt hat mit der Speicherlösung auf Basis der beiden NetApp-Systeme eine hohe Flexibilität und maximale Skalierbarkeit erreicht. Dank der redundanten Datenhaltung auf dem NetApp MetroCluster an zwei Standorten im Hauptgebäude und der zusätzlichen Replizierung auf einem weiteren Speichersystem an einem Ausweichstandort ist die Datenspeicherung wesentlich sicherer als zuvor. Bei einem möglichen Ausfall eines Speichersystems ist immer noch ein unterbrechungsfreies Arbeiten möglich. Die Daten sind zudem revisionssicher gespeichert. Auch die Leistungsfähigkeit für die Anwender wurde signifikant verbessert: "Wir können heute zum einen unsere Bürger schneller mit Auskünften versorgen und andererseits auf Anfragen anderer Behörden zu Personendaten schneller reagieren. Dabei profitieren auch unsere Mitarbeiter von der Schnelligkeit der neuen Lösung", sagt Norbert Scherer. Neue Server können dank der Virtualisierung rasch eingerichtet werden, ohne eigens eine neue Ausschreibung vornehmen zu müssen. Mit der Konsolidierung der zuvor 22 Windows-Server auf sechs virtuelle Server spart das Ordnungsamt zudem Betriebs- und Verwaltungskosten. "Die Stromersparnis ist schon messbar", so das Fazit von Norbert Scherer. Zusätzlich hat sich die Qualität der IT-Services grundlegend verbessert. So entfällt das tägliche Wechseln von Bandkassetten für die Langfristsicherung - in der Vergangenheit durchaus eine Fehlerquelle. Für die Mitarbeiter der IT-Abteilung des Ordnungsamtes ergibt sich eine weitere Arbeitserleichterung, da sich die Zahl der Supportanfragen aufgrund von Zugriffs- und Speicherproblemen von rund 4100 im Jahr auf 3200 verringert hat.