- Kontakt
- Wenn Sie Fragen zu dieser Referenz haben oder wenn wir uns mit Ihnen in Kontakt setzen sollen, dann
senden Sie uns bitte eine
Hansgrohe – IT-Standardisierung
Die Hansgrohe AG standardisiert ihre IT-Landschaft mit dem Standortrollenmodell von Computacenter
Eine ausfallsichere und leicht administrierbare Lösung.
Matthias Fay
Teamleiter Windows Technology, Hansgrohe
Herausforderung
Die Hansgrohe AG benötigte für ihre über 37 internationalen Standorte eine standardisierte IT-Infrastruktur mit hoher Ausfallsicherheit durch zentrale Backups und redundante Services.
Lösung von Computacenter
Computacenter wandte sein Standortrollenmodell an, eine Strategie für dezentral aufgestellte Unternehmen. Dabei erfolgt der Dateizugriff virtuell über Microsoft DFS (Distributed File System). Die Daten sind mittels Replikation gleichzeitig auf dem lokalen Server und im zentralen Rechenzentrum verfügbar.
Nutzen
Hansgrohe verfügt heute über eine standardisierte und effizient administrierbare IT-Infrastruktur mit virtualisierten, dezentralen Servern und einheitlichen Desaster-Recovery-Prozeduren. Die Verfügbarkeit wurde erheblich verbessert und eine zentrale Backuplösung geschaffen. Neue Standorte lassen sich über vordefinierte Standortkategorien kostengünstig und zeitsparend integrieren und neue Business-Anforderungen durch die standardisierte IT flexibel umsetzen.
Ausführliche Version
Herausforderung
Technische Eckdaten
• Microsoft DFS Namespaces
• Microsoft DFS Replication
• Microsoft Windows Server 2008/2008 R2
• Active Directory 2008 R2
Der Hersteller von sanitärtechnischen Produkten Hansgrohe benötigte für seine etwa 2.500 Clients an über 37 internationalen Standorten eine einheitliche IT-Infrastruktur. Die heterogenen IT-Landschaften der Töchter ließen sich nur noch mit unverhältnismäßig hohem Aufwand administrieren. Auch die Sicherheit der Systeme entsprach nicht mehr den Erwartungen des Kunden. Künftig sollten deshalb zentrale Backups, redundante Services und einheitliche Desaster-Recovery-Prozeduren mehr Schutz vor Betriebsausfällen bieten. Neue Anforderungen bei den Töchtern sollten sich leicht in das Gesamtsystem integrieren lassen.
Lösung
Computacenter war den Entscheidern bereits aus langjähriger Zusammenarbeit als Partner bekannt, der zeitliche und finanzielle Rahmenvorgaben zuverlässig einhält. Dabei arbeitet der Serviceprovider so eng mit der IT-Abteilung des Kunden zusammen, dass diese das Projekt schließlich übernehmen und in Eigenregie weiterführen kann.
In diesem Fall überzeugte Computacenter mit dem Standortrollenmodell, einer Strategie zur Vereinheitlichung der IT-Struktur von dezentral aufgestellten Unternehmen. Im Zentrum stehen DFS-N, der virtuelle Dateizugriff über das Distributed File System (DFS) von Microsoft, DFS-R, der Replikationsmechanismus von Microsoft, und weitere Dienste wie Active Directory, Fileservices, Printservices und Deployment-Verfahren. Dabei wird durch das Zusammenspiel von DFS-Namespaces und DFS-Replikation die Verfügbarkeit gesteigert, ohne dass dazu wartungsintensive Cluster erforderlich wären. Während die User auf ihren dezentralen Standortserver zugreifen, erstellt DFS-Replikation eine parallele Instanz im zentralen Rechenzentrum. Dieses steht bei einem Serverausfall jederzeit zur Verfügung und wird dort zentral gesichert.
Im Zuge der Migration der Tochterunternehmen von Hansgrohe auf das Standortrollenmodell wurde die Windows Server 2003-Active Directory-Umgebung auf Active Directory 2008 R2 migriert. Hierdurch wurden die Voraussetzungen geschaffen, Features wie Read-Only-Domänencontroller (RODC) und Active Directory-Snapshots zu implementieren und somit die Verfügbarkeit und die Sicherheit an den dezentralen Standorten zu erhöhen. Im DFS-Namespace konnte Access-based Enumeration (ABE) aktiviert werden. Somit sehen Anwender nur die Ordner und Daten, auf die sie Berechtigungen haben.
Die neue Lösung lässt sich flexibel an Veränderungen in den Standorten anpassen. Der Aufwand für die Integration weiterer Standorte ist über vordefinierte Standortkategorien rasch kalkuliert.
Nutzen
„Mit dem Standortrollenmodell von Computacenter verfügen wir über eine ausfallsichere und effizient administrierbare Lösung“, sagt Matthias Fay, Teamleiter Windows Technology. Backupzentralisierung, Servervirtualisierung und einheitliche Desaster-Recovery-Prozeduren haben die Verfügbarkeit der Services und der Daten erheblich verbessert. Die Administratoren von Hansgrohe haben sich in der neuen Umgebung von Anfang an sicher bewegt: „Mit den eingesetzten Microsoft-Technologien waren wir bereits vertraut“, erläutert Matthias Fay. „Weiteres Know-how haben uns die Consultants von Computacenter während der Zusammenarbeit vermittelt und in einem Betriebshandbuch festgehalten.“ Heute betreibt Hansgrohe das Standortrollenmodell selbst: „Bei neuen Anforderungen bleiben wir gelassen – schließlich hat uns Computacenter in die Lage versetzt, flexibel darauf reagieren zu können.“