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Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg – Identity Management
Referenz

Umständliche Login-Prozeduren und Passwortvergaben für Internet und E-Mail gehören an der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) der Vergangenheit an. Computacenter hat für Studierende und Lehrende eine Lösung entwickelt, die die Erstellung von Benutzerkonten automatisiert und den Studenten bereits bei ihrer Einschreibung vielfältige Dienste zur Verfügung stellt.

Eine Kennung für alle
Vor Projektbeginn waren die Vergabe und die Änderung von Zugangspasswörtern zu Diensten an der Hochschule aus Sicht der Studierenden nicht befriedigend gelöst und mit unnötigen Hindernissen verbunden. So war zunächst nach der erfolgreichen Studienplatzvergabe eine persönliche Vorstellung beim Studierendenzentrum innerhalb von zehn Tagen notwendig, worauf sich die Immatrikulation und dann der Postversand nötiger Unterlagen wie Studenten- und Nahverkehrsausweis anschlossen. Zum Auftakt des Semesters wurden dann die Identitätsdaten aller neuen Studierenden von der Verwaltung eines Fachbereichs noch einmal manuell in einer Liste – zugeordnet zu einer Studiengruppe – erfasst, die dann als Grundlage für die Kursteilnahmen diente. Eine zweite Liste wurde durch das Studierendenzentrum aus der Datenbank des Hochschul-Informations-Systems (HIS) erstellt. Anhand dieser Daten vergab das jeweilige Rechenzentrum eines Bereiches (Depart-ment) ein persönliches Arbeitsverzeichnis für jeden Studenten und eine E-Mail-Adresse, die auch die Matrikelnummer beinhaltete. Alle Studierenden erhielten aus organisatorischen Gründen zuerst ein Einheitspasswort, das sie selbst ändern mussten. Wurde das Passwort einmal vergessen, mussten sie beim Rechenzentrum persönlich vorstellig werden, um ein neues Passwort zu erhalten. Die Nutzung des WLAN auf dem Campus war umständlich, da die Passwortvergabe nicht eindeutig geklärt war. Auch gab es keine Möglichkeit, über Fachbereiche hinweg mit einem einzigen Login zu arbeiten.

Computacenter entwickelt das HAW-Infonet
An dieser Stelle setzt das von Computacenter entwickelte HAWinfonet an. Es basiert auf dem Novell Identity Manager in der Version 3.01. Aufgrund der vielfältigen Anforderungen und der sehr heterogenen Umgebung entschied sich die HAW für diese Lösung, weil sie am flexibelsten einsetzbar war. Auch die benutzerfreundliche Web-Oberfläche spielte dabei eine Rolle. Computacenter konnte sich damit gegen eine große Zahl von Mitbewerbern durchsetzen. Das HAWinfonet führt heute die Informationen der vorhandenen Benutzer- und Rechteverwaltungen zu einer gemeinsamen Basis zusammen.

Lesen Sie hier den vollständigen Text dieser Referenz.
 

HAW Hamburg
1970 als Fachhochschule Hamburg gegründet, kann die HAW Hamburg auf eine lange Tradition zurückblicken. Die Geschichte der Vorläuferinstitutionen reicht zurück bis ins Jahr 1749. Die HAW ist aufgeteilt in vier Fakultäten, die sich an vier Standorten in Hamburg befinden: Technik und Informatik, Design, Medien und Information, Wirtschaft und Soziales, Life Sciences. Dies erklärt sich aus der Geschichte: Vier Ingenieurschulen und sechs Höhere Fachschulen wurden 1970 unter dem Dach der Fachhochschule Hamburg zu einer Hochschule zusammengefasst. Im Zuge fortschreitender Internationalisierung der Studiengänge wurde der Name in „Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg“ geändert. 13.000 Studierende zählt die HAW derzeit, von denen 2000 aus dem Ausland kommen.
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