Einer für alle –
ein konsolidierter Directory-Datenbestand für Identity
Management
Die Ausgangslage für das Identitätsmanagement-Projekt
von Henkel war charakterisiert durch klare Anforderungen.
Eine historisch gewachsene Applikation im Bereich Usermanagement,
die auch viele Datenprozesse gesteuert hatte, musste
wegen eines Plattformwechsels und aus Gründen des
Know-how-Backups abgelöst werden. Die letzte Applikation
auf dem Henkel-MVS-Host sollte damit weichen.
„Für die neue zukunftssichere Lösung
benötigten wir eine flexible und standardisierte
Architektur, welche durch verbesserte Datenqualität
die Durchlauf- und Bearbeitungszeiten nachhaltig reduzieren
sollte“, erinnert sich Dipl.-Ing. Joachim Dahl,
Manager Server & Directory Services bei Henkel.
Zudem musste die neue Lösung dem internationalen
Charakter des Unternehmens Rechnung tragen. Sie musste
die komplexe, heterogene IT-Infrastruktur abdecken,
um mit kalkulierbarem Aufwand die benötigte Datenkonsolidierung
zu erreichen. Zur Erfüllung dieser Anforderungen
sollte ein marktübliches und erweiterbares System
mit offenen Standards implementiert werden.
In Zusammenarbeit mit Henkel entwickelten die Spezialisten
von Computacenter ein Lösungsmodell, das auf dieser
Produktentscheidung basierte. Das Modell berücksichtigte
bereits die perspektivischen Komponenten der Benutzerselbstverwaltung,
die vereinfachte Anbindung neuer Systeme und die Unterstützung
weiterer webbasierender Anwendungen.
Meta Directory: Die Verknüpfung vorhandener
Informationen
Kern des Modells ist das datenkonsolidierende Meta Directory.
Dieses konsolidiert die Personendaten der verteilten
Datenlieferanten und verknüpft sie zu einer wertvollen
Datenbasis. Bislang konnte bei Henkel eine derart konsolidierte
Datenbasis durch ein einzelnes System nicht bereitgestellt
werden. Zu den Datenlieferanten zählen mehrere
unterschiedliche Personalverwaltungssysteme, Abrechnungssysteme
und ein weltweit eingesetztes Lotus-Notes-Mailsystem.
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