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Henkel – Flexible Workplace
Das Chemieunternehmen Henkel führt Windows 7 Enterprise weltweit ein. Computacenter hat den Rollout in einer Pilotinstallation erfolgreich getestet.

Wir erhalten mit Windows 7 ein Betriebssystem, das wir mit geringem Aufwand weltweit betriebsfertig ausliefern können
Oliver Schäkermann
Projektleiter, Henkel AG & Co. KGaA
Zusammenfassung
Herausforderung
Die Henkel AG & Co. KGaA plant den konzernweiten Umstieg von Windows XP auf Windows 7 Enterprise. Da das weltweit tätige Unternehmen eine Multidomain- Umgebung unterhält, erfolgt die Umstellung in über 80 Ländern der Erde separat. Der Aufwand für das Projekt soll möglichst gering gehalten werden.
Lösung von Computacenter
In einer Pilotinstallation mit 40 Lizenzen des Betriebssystems Windows 7 Enterprise hat Computacenter den Umstieg erfolgreich demonstriert. Dabei kamen Komponenten des Microsoft Deployment Toolkits und die Computacenter Workplace Solutions zum Einsatz. Innerhalb der Pilotinstallation wurden Wege und Methoden für den weltweiten Rollout erarbeitet und erprobt.
Nutzen
Mit Windows 7 kann die Installation künftig für alle Domänen und zusätzlich für alle Sprachvarianten und Hardwaretypen automatisiert erfolgen. Windows 7 kann auf den Festplatten etwa für Rechner in Europa und Asien gleichermaßen installiert werden. Die entsprechende variable Konfiguration erfolgt beim Computerhersteller automatisiert und angepasst an den Auslieferungsort und die Hardware. So erhält jeder Anwender mit der Lieferung seines PCs auch gleich seine gewohnte Arbeitsumgebung.
Ausführliche Version
Bei Henkel wird derzeit weltweit das Betriebssystem Windows XP eingesetzt. Da der Support für
das Produkt zukünftig ausläuft, ist das Unternehmen bereits jetzt auf der Suche nach einem neuen
Betriebssystem. Der Umstieg wurde frühzeitig in einer Pilotinstallation getestet. Henkel plant eine
fortlaufende Migration durch den Austausch der vorhandenen PCs.
Herausforderung
Da die technische Umsetzung einer automatisierten Installation für Windows 7 vollständig unterschiedlich zu Windows XP ist, suchte Henkel Unterstützung bei einem herstellerunabhängigen Dienstleister. Gleichzeitig sollten die grundsätzlichen Optionen der bestehenden Installation für die Anwender verfügbar bleiben. Zudem sollte es für die Hardwarehersteller möglich werden, neu auszuliefernde Computer durch das Cloning von Festplatten mit einer anwenderspezifischen Endkonfiguration zu versehen. Dies ist nötig vor dem Hintergrund, dass Henkel in über 80 Ländern jeweils eigene Domänen betreibt. Dabei sind nicht alle Domänen identisch, und die Softwareverteilung sowie der Desktopschutz sind nicht vollständig zentralisiert.
Lösung
Die Technologie unterscheidet sich vollständig von Windows XP. Computacenter hat für Henkel daher sowohl auf der technischen Seite als auch bei den Anwendern durch Einweisung und intensive Tests die Einführung optimal geplant. Nach dem Prinzip "Einmalige Konfiguration für multiple Ergebnisse" wird die Installation von Windows 7 aus der Düsseldorfer Firmenzentrale heraus für alle Länder gesteuert. Windows 7 wird dabei generell als Imagedatei installiert, die Installationsdatei bildet also ein Laufwerk ab. Um die weltweit unterschiedlichen Einstellungen variabel handhaben zu können, werden einige Optionen nicht fest in das Image eingebunden, sondern von Düsseldorf aus per Script oder Softwarepaket nachinstalliert. Diese Vorbereitung erfolgt bereits beim Hardwarehersteller. Computacenter hatte zu einem früheren Zeitpunkt bereits erfolgreich die Standardisierung der Windows XP-Installation bei Henkel umgesetzt und das Unternehmen bei der Implementierung von mehr als 80 Prozent der weltweiten Domänen unterstützt.
Nutzen
Aufgrund der vorbereiteten Installation bei den Computerherstellern ist eine bessere Planung der Installationen möglich. Windows 7 Enterprise verfügt über Sicherheitsoptionen, die eine automatisierte Installation erst erlauben. "Mit diesen Sicherheitsoptionen wird vermieden, dass – so wie heute – praktisch jeder Anwender eine neue Installation auslösen kann. Dies ist nicht immer vorteilhaft in punkto Datensicherung, Ausfallzeiten und auch hinsichtlich von Lizenzfragen", erläutert Daniel Bienk von Computacenter, der das Projekt betreut hat. Die Imagetechnologie von Windows 7 bietet weitere Vorteile: Bei einem Ausfall derHardware etwa können die vorbereiteten Festplatten einfach in ein verfügbares System eingebaut werden und durchlaufen sofort alle erforderlichen Konfigurationsschritte. Den Anwendern stehen zudem viele individuelle Features zur Verfügung, die die Nutzung von Windows erleichtern und die Arbeit produktiver machen. Viele neue Features von Windows 7 haben außerdem andere Third-Party-Tools ersetzt. Die mit Windows 7 konfigurierten Rechner können zukünftig von Logistikdienstleistern einfach ausgeliefert und angeschlossen werden. Die individuelle, manuelle Konfiguration vor Ort entfällt. "Mit Windows 7 Enterprise erhalten wir ein neues Betriebssystem, das von Anfang an stabil läuft und einsatzbereit ist. Die neuen Features erleichtern uns auch die Administration", sagt Oliver Schäkermann, Projektleiter bei Henkel.