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Klüber Lubrication – Windows 7 und Office 2010
Klüber Lubrication München KG steigert mit Windows 7 und Office 2010 die Effizienz und vereinfacht die Administration mit Microsoft Direct Access

Mit der neuen Windows-Umgebung arbeiten wir effizienter und vereinfachen die Administration der Clients.
Andreas Felber
Teamleiter IT, Klüber Lubrication München KG
Zusammenfassung
Herausforderung
Die Klüber Lubrication München KG hat sich für den unternehmensweiten Umstieg von Windows XP auf Windows 7 Enterprise entschieden. Die Migration findet etappenweise statt. Ziel ist es, die Administration der Clients zu vereinfachen und bisher benötigte Software von Drittanbietern einzusparen.
Lösung von Computacenter
Zunächst wurde Windows 7 mit MS Office 2010 in einer Pilotinstallation auf 150 Laptops installiert. In diesem erfolgreichen Probelauf wurden alle Erwartungen des Kunden erfüllt. Für den unternehmensweiten Rollout wird der Microsoft System Center Configuration Manager eingesetzt.
Nutzen
Mit der Migration auf Windows 7 Enterprise und Windows Server 2008 R2 profitiert die Klüber Lubrication München KG von einem vereinfachten Management aller Clientrechner – unabhängig davon, ob sie stationär oder mobil an das Unternehmensnetz angebunden sind. Der Remotezugang über Microsoft Direct Access ermöglicht eine vereinfachte Anmeldeprozedur und Administration für alle Clients.
Ausführliche Version
Klüber Lubrication München KG steigert mit Windows 7 und Office 2010 die Effizienz und vereinfacht die Administration mit Microsoft Direct Access.
Herausforderung
Technische Eckdaten
- Microsoft Windows 7 Enterprise
- Microsoft Office 2010
- Active Directory 2008 R2
- Microsoft Server 2008 R2
- Microsoft Direct Access mit Forefront Unified Access Gateway 2010 (UAG)
- Microsoft System Center Configuration Manager 2007 R2 (SCCM)
- Public Key Infrastructure mit Microsoft Certification Services 2008 R2 mit High-Security-Modul (HSM)
- Windows 7 Application Compatibility Factory (ACF)
Bei der Klüber Lubrication KG stand die Ablösung der auf Windows XP basierenden Clients inklusive Microsoft Office 2003 an. Alle Remote-Notebooks sollten zudem künftig über Microsoft Direct Access angebunden werden. Direct Access verbindet die Remote-Clients bereits beim Hochfahren über das Internet mit den Unternehmensressourcen. Dadurch kann auf VPN-Lösungen von Drittanbietern verzichtet werden. Dafür musste jedoch eine neue Public-Key-Infrastruktur für die Authentifizierung der Clients eingeführt werden, bei der jeder Client ein eigenes Zertifikat für die Anmeldung erhält. Die Rollouts sollten ebenso wie die Administration und das Aufspielen von Patches auf die Clientrechner zentralisiert und vereinfacht werden. Generell sollte die Performance und Produktivität an den Arbeitsplätzen gesteigert werden.
Lösung
Zunächst hat Computacenter die gewünschte neue Konfiguration mit Windows 7 Enterprise, MS Office 2010 und Microsoft Direct Access auf ausgewählten Laptops installiert und die Pilotphase gestartet. Die weitere Migration findet im Parallelbetrieb statt: Immer dann, wenn Leasingverträge für ältere Hardware enden, werden die neuen Clients mit der aktuellen Softwarekonfiguration ausgestattet. Um alle Voraussetzungen für die Einführung und Administration von Windows 7 Enterprise und MS Office 2010 zu schaffen, wurde zuvor das Active Directory von der Version 2008 auf die akuelle Version 2008 R2 migriert. „Diese Umstellung am Backend erlaubt es uns, neue Features von Windows 7 zu nutzen, wie etwa Direct Access für die vereinfachte und zugleich sichere Anmeldung von Clients im Unternehmensnetz“, erläutert Andreas Hetzner, Technischer Projektleiter von Computacenter. In einem vorbereitenden ACF-Workshop wurden zuvor alle Applikationen bei Klüber Lubrication erfasst und auf ihre Kompatibilität mit Windows 7 und IE 8 getestet und bei Bedarf angepasst. Zudem wurde der zukünftige Windows 7-Standardclient inklusive aller Built-In- und Third-Party-Tools für drei Hardwaretypen festgelegt und designt. Die sukzessive Installation aller Clients übernimmt das IT-Team von Klüber Lubrication auf Basis des von Computacenter entwickelten Rolloutkonzepts. Hierfür wurde im Rahmen eines Proof of Concepts (PoC) der Microsoft System Center Configuration Manager implementiert und erfolgreich getestet. Zukünftig soll die vorhandene Client-Managementlösung durch den Microsoft System Center Configuration Manager abgelöst und das Konzept für eine zunächst europaweite Implementierung erweitert werden. Alle nötigen Anpassungen hat Computacenter im engen Kontakt mit dem Hersteller Microsoft vorgenommen.
Nutzen
Die neuen Features von Windows 7 wie Direct Access für den Remotezugang und Bit Locker für die Festplattenverschlüsselung haben zuvor benötigte Softwareprodukte von Drittanbietern ersetzt. „Mit Windows 7 erhalten wir ein neues Betriebssystem, das Kosten spart. Die neuen Features wie Direct Access erleichtern uns auch bei den Remoteclients die Administration über Gruppenrichtlinien und die Einhaltung von Sicherheitsanforderungen, da wir z. B. Patches einfacher auf die Clients aufspielen können. Außerdem können wir nun unsere gewachsene heterogene IT-Landschaft auf eine einheitliche und sehr innovative Lösung umstellen“, bemerkt Andreas Felber, Teamleiter IT bei Klüber Lubrication. „Direct Access verbindet den Client über das Internet bereits beim Hochfahren mit dem Firmennetz. Zentrale Änderungen sind dann direkt auf dem Client vorhanden und müssen nicht eigens aufgespielt werden. Die Administration der Remote-Clients ist identisch mit der der Clients innerhalb des Corporate-Netzwerks, was die Administration standardisiert und somit erheblich vereinfacht“, ergänzt Andreas Hetzner. Dank der neuen Public-Key-Infrastruktur werden die Securityanforderungen erfüllt und die Anmeldung für den Benutzer vereinfacht. Mit der neuen Client-Managementlösung SCCM steht Klüber Lubrication ferner eine IT-Lifecycle-Management-Lösung für alle Clients zur Verfügung, welche eine zentralisierte Kontrolle und eine effektive Verwaltung in einer dynamischen IT-Infrastruktur gewährleistet.