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Knorr-Bremse AG – Green IT / Energieeffizienz
Green IT: Computacenter ermittelt die Energieeffizienz der Knorr-Bremse AG
Computacenter hat bei der Energieeffizienzermittlung bestmöglichen Support geleistet. Mithilfe der Empfehlungen können wir Nachhaltigkeit und Effizienz unserer IT nochmals steigern. Dadurch ist unser Unternehmen für die Zukunft bestens gerüstet.
Dr. Clemens Keil
CIO der Knorr-Bremse AG
Zusammenfassung
Herausforderung
Computacenter wurde mit der Evaluierung der aktuellen Energieeffizienz des Rechenzentrums und des Client-Server-Bereichs beauftragt. In einem umfassenden Dokument sollten die bisherigen Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz dokumentiert und Möglichkeiten zur weiteren Effizienzsteigerung aufgezeigt werden.
Lösung von Computacenter
Computacenter untersuchte IT-Systeme (Server, Storage und Netzwerk) und die technische Infrastruktur (Klima- und Stromtechnik) und ermittelte durch standardisierte Vorgehensweisen den ursprünglichen und aktuellen Energieeffizienzfaktor des Rechenzentrums. Die Experten stellten zudem die Strategie des Unternehmens im Bezug auf Konsolidierung und Virtualisierung auf den Prüfstand und trafen Aussagen über die Zukunftsfähigkeit der ITBasisinfrastruktur.
Nutzen
Computacenter bescheinigt Knorr-Bremse eine sehr gute Energieeffizienz. Der IT-Dienstleister gab umfangreiche Empfehlungen, durch die die Energieeffizienz der Unternehmens-IT nachhaltig weiter gesteigert werden kann.
Ausführliche Version
Herausforderung
Die Knorr-Bremse AG ist der führende Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge weltweit. Seit über 100 Jahren treibt das Unternehmen als technologischer Schrittmacher die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb modernster Bremssysteme voran.
Im Bereich IT-Infrastruktur hat die Knorr-Bremse AG, bedingt durch das stetig steigende Wachstum der Unternehmensgruppe, bereits umfangreiche Konsolidierungsprojekte abgeschlossen und führt diesen Weg auch kontinuierlich fort. Das aktuelle Rechenzentrum ist drei Jahre alt und befindet sich auf einem modernen Stand der Technik. Die Client-Infrastruktur wird durch einen regelmäßigen Austauschzyklus der Endgeräte aktuell gehalten.
Computacenter wurde damit beauftragt, den Energiebedarf des Rechenzentrums und des Client-Server-Bereichs von vor drei Jahren und heute aufzuzeigen, bisherige Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz zu dokumentieren und weitere Optimierungsmöglichkeiten und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung zu ermitteln. Die besondere Herausforderung lag hierbei in der Identifizierung, Validierung und Bewertung der umfangreichen Kennzahlen.
Lösung
Die Computacenter-Experten analysierten fallweise (stichprobenartig oder detailliert) die für eine Berechnung der Rechenzentrumseffizienz benötigten Daten aus nahezu allen Bereichen des Rechenzentrums. Der langjährige Erfahrungsschatz der Spezialisten war für die Ermittlung und Bewertung der historischen Kennzahlen der Server, Klimageräte oder USVs von großem Vorteil. Als Ergebnis konnte der Knorr-Bremse AG eine sehr belastbare Aussage über die damalige und heutige Rechenzentrumseffizienz präsentiert werden.
Das Projektteam ermittelte auf Basis seiner umfangreichen Erfahrungen zudem weitere Verbesserungspotenziale in der aktuellen Infrastruktur und stellte anschließend den Verantwortlichen von Knorr-Bremse Möglichkeiten der Optimierung und Energieeinsparung vor. Dabei wurden sowohl die einzelnen ITSysteme als auch die gesamte Infrastruktur inklusive Kälte- und Klimatechnik berücksichtigt.
Für die Analyse der Client-Infrastruktur wurden die eingesetzte Hardware und das Betriebssystemdesign untersucht. Des Weiteren wurden die Peripherieinfrastruktur und die Nutzung moderner Kommunikationssysteme (z. B. Videokonferenzsysteme) einer Prüfung unterzogen.
Nutzen
„Computacenter hat bei der Energieeffizienzermittlung bestmöglichen Support geleistet. Mithilfe der Empfehlungen können wir Nachhaltigkeit und Energieeffizienz unserer IT nochmals steigern. Dadurch ist unser Unternehmen für die Zukunft bestens gerüstet“, erklärt Dr. Clemens Keil, CIO der Knorr-Bremse AG. Die Ergebnisse bestätigten dem Kunden, dass die Energieffizienz seiner Unternehmens-IT sehr gut ist. Das Rechenzentrum weist eine sehr gute Energieversorgung sowie ein modulares und hocheffizientes USV-System (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) auf. Hervorzuheben ist die innovative und nachhaltige Klimatechnik sowie die Entscheidung, kaltes Brunnenwasser zur Kühlung aus einem eigenen Brunnen für das RZ zu verwenden. Darüber hinaus stellte sich bei der Analyse heraus, dass die konsequente Virtualisierung im x86- und Unix-Bereich sowie die Konsolidierung der Storagesysteme maßgeblich dazu beigetragen haben, die Energieeffizienz zu steigern und das Wachstum der Gruppe überhaupt erst zu ermöglichen.
Der Einsatz moderner Technologien zeigt sich in einer weitaus höheren Effizienz der heutigen CPUs und Netzteile. „Durch weitere bauliche und technische Maßnahmen in der Infrastruktur sind zusätzliche Einsparungen im Serverbereich möglich“, erklärt Steffen Waibel, Key Account Manager bei Computacenter.
In der Client-Infrastruktur konnte durch die Überführung von Einzelarbeitsplatzdruckern und zahlreichen Geräten zum Faxen, Scannen und Kopieren in Multifunktionsgeräte, die im Netz stehen, sowie durch den Austausch von CRT- durch TFT-Monitoren wertvolle Energie eingespart werden. Die Optimierung der existierenden Energiespareinstellungen und des Betriebssystemdesigns auf den Arbeitsplatzrechnern lässt den Stromverbrauch weiter sinken. Die Ablösung veralteter Laptops zugunsten effizienter Neugeräte sowie die Aufnahme der Energieeffizienz als relevantes Ausschreibungskriterium bei künftigen IT-Gerätebeschaffungen treiben die positive Energiebilanz weiter voran. Zusätzliche Einsparungspotenziale liegen in der Reduktion des Papierverbrauchs durch die durchgehende Einführung der doppelseitigen Druckeinstellung sowie in der Veränderung der Standardeinstellungen von Farbdruck auf Schwarz-Weiss-Druck.