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Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld – Unified Communication & Collaboration

Computacenter errichtet einheitliche VoIP-Kommunikationswelt bei fusionierter Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld

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Dank Computacenter haben wir eine moderne Kommunikationsumgebung, die zukunftsfähig und sehr flexibel ist.

Sabine Eichapfel
Gruppenleiterin IT-Organisation
Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld

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Zusammenfassung

Herausforderung

Die aus dem Zusammenschluss von drei Sparkassen entstandene Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld wollte in ihren Hauptstandorten und Filialen eine einheitliche Kommunikationsstruktur schaffen, die problemlos erweitert werden konnte und flexibel genug war, um auch zukünftigen Anforderungen Rechnung tragen zu können. Dazu zählte auch die Ablösung vorhandener Systeme und der zugehörigen unterschiedlichen Wartungsverträge.

Lösung von Computacenter

Die Lösung von Computacenter zielte auf die Schaffung einer virtuellen Company mit einem einheitlichen Kommunikationssystem anstatt der Vielzahl unterschiedlicher klassischer Telefonanlagen, die jeweils an das öffentliche Telefonnetz angebunden sind.

Nutzen

Investitionsschutz durch die problemlose Erweiterungsmöglichkeit um weitere Standorte oder Endgeräte und damit Zukunftsfähigkeit und Flexibilität auch für kommende Anforderungen. Ein weiterer Vorteil ist der Wegfall hoher externer Kosten wie z. B. für die Wartung unterschiedlichster Geräte und einer Vielzahl von ISDN-Anschlüssen in den Filialen.

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Herausforderung

Technische Eckdaten

• Cisco Unified Communications Manager (1 Publisher, 2 Subscriber)
• Colima ACD-System (automatische Anrufverteilung)
• Cycos mrs – Advanced Unified Messaging inklusive Voicemail, Faxserver und Computer-Telefonie-Integration
• 3 Voice Gateways (ISDN-Gateways)
• 530 Cisco IP-Telefone

Die gerade aus der Fusion der drei Kreissparkassen Anhalt-Zerbst, Bitterfeld und Köthen entstandene Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld stand vor der Aufgabe, die bestehende Vielzahl unterschiedlicher analoger Telefonanlagen durch eine einzige gemeinsame Kommunikationsstruktur zu ersetzen. Dadurch sollte nicht nur der Workflow via Telefon verbessert werden, sondern auch die hohen externen Kosten – z. B. für Wartung und Service – abgebaut werden. Wegen des fehlenden Know-hows hinsichtlich der IP-Telefonie (VoIP) bestand zunächst ein hoher Beratungsbedarf, gleichzeitig sollte darüber hinaus das gesamte Projekt der Umstellung während der laufenden Fusionsphase abgewickelt werden. Nach eingehenden Vergleichen entschied sich die KSK Anhalt-Bitterfeld für das Lösungsangebot von Computacenter und beauftragte den Kerpener Dienstleister mit der Durchführung des Projekts.

Lösung

Der Lösungsansatz von Computacenter zielte auf die Schaffung einer virtuellen Company auf kommunikativer Ebene, mit der die Vielzahl unterschiedlicher und teilweise auch in die Jahre gekommener Telefonanlagen abgelöst werden sollte. Mit Hilfe der IP-Telefonie (Internetprotokoll) oder auch Voice over IP (VoIP) ist das Telefonieren über nach Internetstandards aufgebaute Computernetzwerke möglich. Im Businessumfeld setzt man diese Technologie jedoch im firmeneigenen, gesicherten Datennetz ein und geht über ISDN-Gateways in das öffentliche Telefonnetz. VoIP ersetzt die herkömmliche Telefontechnologie und hilft, durch ein einheitlich aufgebautes und zu betreibendes Netz unter anderem die Kosten signifikant zu reduzieren. Der Übergang auf die IP-Telefonie stellt zugleich den Mitarbeitern in allen Arbeitsbereichen konsistente Kommunikationsdienste zur Verfügung – unabhängig davon, ob sie an den Hauptsitzen der Kreisparkasse Anhalt-Bitterfeld, in den Zweigstellen oder an anderen Orten arbeiten. Da eine der fusionierten Sparkassen über eine relativ neue Anlage verfügte, musste das Angebot zur Schonung der getätigten Investition entsprechend angepasst werden. Ein weiterer wichtiger Punkt vor der eigentlichen Installation war die rechtzeitige Bereitstellung eines Wide Area Networks (WAN) durch die Kreissparkasse, mit dem die einzelnen Niederlassungen in das System eingebunden werden konnten.

Modernste IP-Technologie von Cisco, Colima und Cycos

Mittelpunkt der von Computacenter vorgeschlagenen Lösung war der Unified Communications Manager von Cisco, ein verteilt einsetzbares, skalierbares und hochverfügbares Anrufverarbeitungssystem für die IP-Telefonie. Die Skalierbarkeit war eine wichtige Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit des gesamten Systems, seine problemlose Anpassung an veränderte Anforderungen und damit für den Schutz der Investition. Ein weiterer wichtiger Bestandteil war das automatische Anrufverteilsystem (Automatic Call Distribution = ACD) von Colima, mit dem ein- und ausgehende Anrufe automatisch im kompletten Netzverbund verteilt werden. Der ACD hilft, ein hohes und stark schwankendes Anrufaufkommen mit möglichst geringem Aufwand an Personal zu bewältigen, was die Kommunikationsprozesse im Unternehmen optimieren hilft. Umfassende statistische Auswertungen dienen dazu, das System immer besser an die kundenspezifischen Anforderungen anpassen zu können. Für die Verbindung zwischen den herkömmlichen Telefonnetzen (ISDN) und dem kundeneigenen Netzwerk wurden drei sogenannte Voice Gateways installiert. Darüber hinaus wurden insgesamt 530 neue IP-Telefone von Cisco in das neue Kommunikationssystem eingebunden. Computacenter zeichnete für die Lieferung, Installation und Integration aller Komponenten verantwortlich.

Nutzen

„Die Zukunftsfähigkeit unserer neuen Kommunikationsanlage ist für uns ein ganz wichtiger Punkt“, erklärt Sabine Eichapfel, Gruppenleiterin IT-Organisation bei der KSK Anhalt-Bitterfeld. „Mit dieser von Computacenter vorgeschlagenen Lösung können wir unser Kommunikationsnetz auch ohne fremde Hilfe bei Bedarf problemlos um weitere Standorte oder Endgeräte erweitern. Ebenso ist die Installation zusätzlicher Applikationen damit eine einfache Angelegenheit.“ Wie die IT-Expertin betont, können durch die Zusammenführung von Telekommunikation und IT darüber hinaus die Mitarbeiter in allen Niederlassungen deutlich effizienter mit ihren Kunden und auch untereinander kommunizieren. Zusätzlich bringt die Möglichkeit, Gespräche heute über verschiedene Standorte verteilen oder weiterleiten zu können, für die Mitarbeiter eine Entlastung bei ihrer täglichen Arbeit. Zu den Vorteilen der neuen VoIP-Lösung zählt nach Aussage der Kreissparkasse aber auch, dass signifikante Einsparungen erzielt werden, da beispielsweise ein Großteil der bestehenden Wartungs- und Serviceverträge für die herkömmlichen Telekommunikationsanlagen aufgelöst werden konnte.