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Kühne + Nagel – Exchange 2007-Migration

Kühne + Nagel migriert mit Computacenter auf eine zentralisierte Exchange 2007-Lösung

Kühne + Nagel

Die Bereitstellung einer zentralen Groupwarelösung, welche dank der hervorragenden Vorbereitung durch Computacenter reibungslos implementiert werden konnte, war ein wesentlicher Schritt in der Konsolidierung diverser nationaler Infrastrukturen.

Gerold Nagel
Senior Vice President IT SWE

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Herausforderung

Integration einer zentralen und hochverfügbaren Exchange 2007-Umgebung in die vorhandene Exchange 2003-Umgebung. Zusammenführung der in der Region Südwesteuropa (SWE) betriebenen unterschiedlichen E-Mailinfrastrukturen mit der bereits existierenden Umgebung.

Lösung von Computacenter

• Überprüfung der Ist-Situation und Vorbereitung der Umgebung
• Konzeptionierung der Exchange 2007-Hochverfügbarkeitslösung
• Ableitung eines Rollenkonzepts und Delegierung der Berechtigungen
• Schulung der Administratoren
• Begleitung der Infrastrukturintegration

Nutzen

• Zentralisierte und ausfallsichere Exchange 2007-Umgebung
• Effiziente Ressourcennutzung
• Reduzierung des Administrationsaufwandes
• Wissenstransfer
• Vorlage für die Integration weiterer Landesgesellschaften
• Dezentrale Administration bei zentraler Infrastruktur
• Blueprint für eine regionsübergreifende Lösung

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Technische Eckdaten

• 1 Exchange 2007 SP1 Singlecopy Mailbox Cluster
• 2 Exchange 2007 SP1 Hub Transport/Client Access Server
• 2 Domänencontroller
• Betriebssystem: Windows 2003 R2 SP2
• Storage: NetApp Filer-Infrastruktur mit synchroner Datenspiegelung
• Backup: Tivoli Storage Manager

Herausforderung

Bei dem Logistikdienstleister Kühne + Nagel sollte eine zentrale und hochverfügbare Exchange 2007-Umgebung in die vorhandene Exchange 2003-Umgebung integriert werden. Ziel war die Zusammenführung der in der Region Südwesteuropa (Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien, Luxemburg und Malta) betriebenen unterschiedlichen E-Mailinfrastrukturen mit der bereits existierenden Umgebung, um eine gemeinsame und regionsübergreifende Groupwareplattform zur Verfügung zu stellen. Die generelle Konsoliderung und die Standardisierung diverser nationaler Infrastrukturen in eine regional einheitliche Infrastruktur kamen erschwerend hinzu.

Neben einheitlichen Groupwarefunktionen sollte ein standardisierter mobiler Zugriff gewährleistet werden. Außerdem sollten Performance, Verfügbarkeit und Effizienz der Messaging-Umgebung in der gesamten Region deutlich verbessert werden.

Die beteiligten Landesgesellschaften sollten mit der neuen Lösung weiterhin eigenständig arbeiten können. Deshalb war es Kühne + Nagel wichtig, die Zentralisierung der Infrastruktur mit einer mehrstufigen Dezentralisierung bei der Vergabe der administrativen Rechte zu kombinieren.

Das Projekt sollte mit der Unterstützung eines erfahrenen Servicepartners durchgeführt werden. Dieser sollte die internen IT-Ressourcen bei der Planung und Umsetzung mit technischem und projektplanerischem Know-how unterstützen. Auf dieser Basis würden die Mitarbeiter des Kunden dann das Projekt eigenständig zu Ende führen.

Lösung

Die Wahl fiel auf Computacenter. Mit dem IT-Servicepartner hatte Kühne + Nagel bereits in einem vorhergehenden Projekt die Migration nach Active Directory und Exchange 2003 erfolgreich abgeschlossen.

Im ersten Schritt arbeitete Computacenter gemeinsam mit der IT-Abteilung des Kunden die genauen Anforderungen an die neue Infrastruktur heraus. Daraus entstand ein Exchange 2007-Infrastrukturkonzept, das exakt auf die Situation bei Kühne + Nagel zugeschnitten war. Dabei wurde vier Themenbereichen besondere Beachtung geschenkt:

1. Überprüfung der Ist-Situation und Vorbereitung der Infrastruktur
Vor der Integration der neuen Infrastrukturkomponenten wurde der Zustand der verteilten Active Directoryund Exchange-Umgebung des Kunden überprüft (Health Check), um sicherzustellen, dass die geplanten Änderungen (Schema- und Berechtigungsänderungen im Rahmen der Forest- und Domain-Preparation-Aufgaben) problemlos durchzuführen waren.

2. Delegation von Administrationsrechten
Die Verwaltung von Exchange 2007 basiert standardmäßig auf einem zentralen Ansatz: Eine Gruppe von Administratoren verwaltet alle Postfächer eines Unternehmens. Dieses Prinzip entspricht jedoch nicht dem Verwaltungsmodell von Kühne + Nagel. Dort wird die IT-Infrastruktur mehrstufig (corporate, regional, national) verwaltet. Um die Exchange 2007-Verwaltung an dieses Modell anzupassen, wurden dedizierte administrative Rollen definiert und entsprechende Berechtigungen in Active Directory und Exchange delegiert.

3. Steigerung der Verfügbarkeit
Um die Verfügbarkeit zu erhöhen, wurde ein Exchange 2007-Mailboxserver-Cluster installiert und die Rollen Hub Transport und Client Access redundant ausgelegt. Die Exchange-Datenbanken werden auf einem NetApp-Filer mit entsprechenden internen Verfügbarkeitsfunktionen gehostet. Daneben wurde die Backup-Lösung mit dem Einsatz von Tivoli Storage Manager zentralisiert.

4. Anleitung der internen IT-Ressourcen – Wissenstransfer
Auf Wunsch von Kühne + Nagel wurden sämtliche Arbeiten in enger Zusammenarbeit mit den Administratoren des Kunden ausgeführt, um einen direkten Wissenstransfer zu ermöglichen. Daneben wurde eine dedizierte Schulung durchgeführt, um die Administratoren in die Lage zu versetzen, den Betrieb der Infrastruktur und die sich anschließende Migration eigenständig übernehmen zu können.

Nutzen

„Die von Computacenter vorbereitete Migration auf die zentralisierte Exchange 2007-Lösung verläuft absolut reibungslos“, freut Gerold Nagel, Senior Vice President IT SWE bei Kühne + Nagel. Bei der Konsolidierung der Region Südwesteuropa muss es nicht bleiben: Dank der Vorarbeit von Computacenter hat Kühne + Nagel nun die Möglichkeit, weitere Regionen in Eigenregie auf Exchange 2007 umzustellen und in die zentrale IT-Struktur zu integrieren.