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LBS IT Informations-Technologie GmbH & Co. KG
– Cloud Computing

Cloud Computing bei der LBS IT Informations-Technologie GmbH & Co. KG

Herausforderung

Computacenter hatte im Jahr 2007 die Serverinfrastruktur der LBS IT virtualisiert. Aufgrund der hohen Zufriedenheit und der guten Zusammenarbeit hatte sich der IT-Dienstleister der Landesbausparkassen dafür entschieden, beim Update von VMware VI3 auf die aktuelle Version vSphere 4 erneut auf Computacenter zu setzen.

Lösung von Computacenter

Auf Basis von VMware VI3 wurde 2007 eine virtuelle Infrastruktur mit zwei HP ESX-Servern installiert und an ein neues HP MSA 1500-Storage angeschlossen. Die seit zwei Jahren produktive virtuelle Infrastruktur wurde nun auf die aktuelle vSphere-Version aktualisiert.

Nutzen

Dank vSphere 4 (Major Release) profitiert die LBS IT heute von einer besseren Auslastung des Storagesystems. Das herstellerunabhängige Thin Provisioning sorgt für höhere Skalierbarkeit. Außerdem verfügt die neue Lösung über bessere Reporting- und Notification-Funktionen. Die Backuplösung wurde durch den Einsatz des neuen Produktfeatures Data Recovery erweitert.

Ausführliche Version

Technische Eckdaten

•Zwei HP ESX-Server
•HP MSA 1500-Storage
•ESX-Version 3.5 Upgrade auf ESX 4 als Basis für vSphere 4

Die LBS IT Informations-Technologie GmbH & Co. KG (LBS IT), Standort Kiel, hat durch eine fast vollständige Virtualisierung ihrer Serverinfrastruktur die Betriebskosten reduziert und die Verfügbarkeit der IT-Landschaft erhöht.

Herausforderung

Im Jahr 2007 hatte die LBS IT mit Unterstützung von Computacenter den größten Teil ihrer Serverlandschaft virtualisiert, um Kosten zu senken und die Flexibilität sowie die Betriebssicherheit und die Reaktionsgeschwindigkeit ihrer IT-Infrastruktur zu erhöhen. Auf diese Weise wollte der in Kiel ansässige ITDienstleister der Landesbausparkassen seine alten Serversysteme ablösen. Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit lagen damals ebenfalls im Fokus des Projektes, was sich als großer Vorteil erwies, als es um die Umstellung auf die aktuelle Version vSphere 4 ging.

Lösung

Computacenter überzeugte bei der Virtualisierung der Serverinfrastruktur durch ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis und bewies bereits während der Angebotsphase bei allen anfallenden Modifikationen hohe Flexibilität. Das Projekt wurde damals in standardisierte Leistungsmodule aufgeteilt und im VMware-Umfeld durchgeführt. Zunächst wurden gemeinsam mit der LBS IT die technischen Parameter festgelegt. Auf Basis von VMware VI3 wurde sodann eine virtuelle Infrastruktur mit zwei HP ESX-Servern installiert, an ein neues HP MSA 1500-Storage angeschlossen, mit Patches aktualisiert und fertig konfiguriert. Diese Server fungieren als Hosts, auf denen alle virtuellen Maschinen ausfallsicher betrieben werden können.

Nachgelagert wurden die Systeme auf die ESX-Version 3.5 und auf Virtual Center Version 2.5 aktualisiert.

Als zentraler Managementserver wurde damals ein Virtual Center eingerichtet und die folgenden VMware-Enterprisefeatures wurden aktiviert:

  • High Availability (HA) startet bei dem Totalausfall eines Hostservers die virtuellen Server automatisch auf einem weiteren verfügbaren Host. Über die neue vSphere-Version, besteht die Möglichkeit, einzelne virtuelle Systeme über die erweiterte HA-Funktion im Systemfehlerfall automatisiert und regelbasiert neu starten zu lassen.
  • VMotion ermöglicht es, virtuelle Server innerhalb einer Serverfarm bei laufendem Betrieb von einem Host auf einen anderen zu migrieren, ohne die Endanwender zu beeinträchtigen.
  • Distributed Resource Scheduling (DRS) dient dazu, virtuelle Server bei zusätzlichem Ressourcenbedarf temporär auf leistungsstärkere Hosts zu verschieben, um Engpässe zu vermeiden.
  • Update Manager ist eine automatische Lösung für das Patchmanagement von VMware ESXServer-Hosts und ausgewählten virtuellen Microsoft- und Linux-Maschinen und adressiert so einen der wichtigsten Problembereiche in jeder IT-Abteilung: das Tracken von Patchlevels und die Anwendung von Security- und Bugfixes.

Damit waren die Voraussetzungen geschaffen, die acht physikalischen Systeme mithilfe des VMware-Migrationstools VMware Converter zu virtualisieren und in die VI3-Umgebung zu migrieren.

Aktualisierung der VMware-Umgebung auf die neue vSphere 4-Version

Zwei Jahre nach Ablauf des Projektes entschloss sich die LBS IT zum Update von VMware VI3 auf vSphere 4. Dank der guten Erfahrungen, die der Kunde im ersten Projekt gemacht hatte, setzte LBS IT in diesem Projekt erneut auf Computacenter. Mit dem Einsatz der neuen Software kommt es zu einer deutlichen Reduktion der Speicherkosten – auf demselben Storagesystem können heute wesentlich mehr virtuelle Systeme betrieben werden. Außerdem profitiert die Administration von besseren Reporting- und Notification-Funktionen.

Das neue Featureset in vSphere bietet zum Beispiel mit vApps weitere Möglichkeiten, SLAs der Infrastruktursysteme verbindlich einzuhalten.

Nutzen

Fast die gesamte Serverinfrastruktur wurde virtualisiert, was die Abschaltung von acht physikalischen Systemen ermöglichte. Dank einer optimierten Lastverteilung kann die verfügbare Leistung zudem bedarfsgerecht genutzt werden. Dies hat zu einer deutlichen Reduzierung der Stromkosten geführt, nicht zuletzt, weil auch die Leistung der Klimaanlage entsprechend heruntergefahren werden konnte.

Das vollständig virtualisierte Rechenzentrum reagiert heute rasch auf neue Anforderungen, wie sie beispielsweise bei der Einführung neuer Datenbanken oder Applikationen entstehen. Ressourcen werden effizienter genutzt, Projekte rascher realisiert, und die Verfügbarkeit von Anwendungen und Services wird gesteigert. Auf diese Weise hat sich die Investition des Kunden schnell bezahlt gemacht. Die Enduser waren zu keinem Zeitpunkt der Umstellung in ihrer Arbeit gestört und profitieren heute von einer deutlich verbesserten Verfügbarkeit. In einem weiteren Schritt wurde der Servicevertrag angepasst und die Servicekosten konnten deutlich gesenkt werden. Die Kosten für das Projekt werden sich nach drei Jahren amortisiert haben.