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LHI Leasing – Flexible Workplace
LHI Leasing realisiert mit Computacenter eine Private Cloud auf Basis von Microsoft Hyper-V und vereinfacht damit die Bereitstellung von virtuellen Servern.

Mit der Einführung von Microsoft Hyper-V können wir unser Wissen auf dem Gebiet der Windows-Server effizienter nutzen.
Manfred Bellet
Teamleiter IT, LHI Leasing GmbH
Zusammenfassung
Herausforderung
Am Standort Pullach betreibt die LHI Leasing GmbH ein Rechenzentrum mit einer virtuellen Serverfarm. Die alte Virtualisierungslösung sollte abgelöst werden. Zum einen galt es, Verwaltungsaufwände zu senken. Zum anderen sollte die Softwarelandschaft auf Basis von Microsoft-Produkten auf die Virtualisierungslösung ausgedehnt werden, um Einheitlichkeit herzustellen.
Lösung von Computacenter
Eine grundlegende Evaluierung auf Basis des bestehenden Szenarios ergab, dass der Umstieg auf die Virtualisierungslösung Microsoft Hyper-V für Windows Server 2008 R2 den Aufwand und damit auch Kosten senken würde. Mit den beiden ergänzenden Komponenten System Center Virtual Machine Manager und Self-Service Portal hat Computacenter bei LHI Leasing eine Private Cloud realisiert, über die sich virtuelle Ressourcen rasch bereitstellen lassen.
Nutzen
Über die Private Cloud ist LHI Leasing in der Lage, neue virtuelle Server mit wenigen Mausklicks bereitzustellen. Die Verwaltungskosten sind gesunken und die Softwarelandschaft wurde auf Basis von Microsoft-Produkten vereinheitlicht. Das vorhandene Wissen über Microsoft-Technologie wird heute besser genutzt.
Ausführliche Version
LHI Leasing realisiert mit Computacenter eine Private Cloud auf Basis von Microsoft Hyper-V und vereinfacht damit die Bereitstellung von virtuellen Servern
Herausforderung
Technische Eckdaten
- Windows Server 2008 R2 Hyper-V
- System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 (SCVMM)
- System Center Virtual Machine Manager Self-Service Portal 2.0 (SCSSP)
- System Center Operations Manager 2007 R2 (SCOM)
- System Center Server Management Suite Datacenter
- 80 virtuelle Server auf einem Hyper-V-Clustersystem
Bei der LHI-Leasing GmbH sollte eine einheitliche und kosteneffiziente Virtualisierungslösung die bisher eingesetzte und über Jahre gewachsene Server-Plattform ablösen. Bessere Ressourcenauslastung und die einfache und rasche Bereitstellung neuer Server durch die IT-Abteilung waren weitere Ziele. Die neue Lösung sollte sich zudem nahtlos in die bestehende Umgebung auf Basis von Microsoft-Produkten integrieren lassen. Die vorhandenen 80 virtuellen Server sollten auf einem Clustersystem konsolidiert werden. Ziele dieser Serverkonsolidierung waren neben der Kostenreduktion mehr Flexibilität und Sicherheit im Betrieb. „Mehr Flexibilität bei der Zuweisung von Ressourcen bedeutet für Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorteil. Dazu trägt auch die Konsolidierung von Servern auf einem zentralen System bei. Gleichzeitig lassen sich die Ressourcen dynamisch zuweisen“, erläutert Andreas Hetzner, Consultant bei Computacenter. Zusätzlich sollte die Bedienbarkeit und Steuerbarkeit der Virtualisierung auf Basis einer Private Cloud realisiert werden, um die IT-Abteilung von LHI Leasing von bisherigen Administrationsaufgaben zu entlasten. „Es hatte sich im Laufe der Zeit herausgestellt, dass die Administration der Vorgängerlösung immer aufwendiger wurde. Diesen Aufwand wollten wir reduzieren“, sagt Manfred Bellet, Teamleiter IT bei LHI Leasing.
Lösung
Die Bewertung des Einsatzes von Microsoft Hyper-V durch Computacenter ergab klare Vorteile für den IT-Betrieb der LHI Leasing GmbH. Hyper-V bietet Unternehmen eine hohe Flexibilität dank der dynamischen Zuweisung neuer virtueller Server. Die verwendeten System Center-Produkte sind intuitiv zu bedienen und erlauben die Verwaltung physikalischer und virtueller Ressourcen“, sagt Projektleiter Andreas Hetzner. Mit Hyper-V wird auf gängigen Windows-Servern eine Plattform zur Bereitstellung virtueller Maschinen geliefert. Hyper-V kann einer virtuellen Maschine bis zu 4 Prozessoren zuweisen und sowohl 64-Bit- als auch 32-Bit-Systeme betreiben. Darunter fallen Windows-Systeme wie auch verwendete Linux-Distributionen. Von der erhöhten Verfügbarkeit und dem integrierten Backup profitieren insbesondere die auf Hyper-V virtualisierten SAP-Systeme. Für den Ausbau zu einer vollwertigen Private-Cloud-Infrastruktur wurden bei LHI Leasing der System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 und das Self-Service Portal 2.0 von Microsoft implementiert. Zur Statusüberwachung wurde der System Center Operations Manager implementiert und mit SCVMM gekoppelt. Ereignisse und Leistung des Betriebssystems sowie Dienste und Anwendungen werden damit permanent überwacht. Die Mitarbeiter der IT können damit die Auslastung aller Ressourcen gezielt planen, bündeln und steuern. Der Bereitstellung von Cloud-basierten Ressourcen dient das Self-Service Portal 2.0. Es wurden Maschinenvorlagen bereitgestellt, mit denen auch Ungeübte mit wenigen Mausklicks standardisierte Server erzeugen können. Für die IT-Administratoren vereinfacht das Portal alle notwendigen Prozesse. „Für uns hat Hyper-V den Vorteil, dass wir unser vorhandenes Wissen rund um unsere Microsoft-Landschaft auch bei der Virtualisierung einsetzen können, anstatt eigens ein Know-how für eine weitere Lösung aufrechterhalten zu müssen“, so IT-Teamleiter Bellet. „Ein weiterer Vorteil der hier realisierten Lösung besteht darin, dass sie in Zukunft auch für die Nutzung einer VDI-Umgebung erweitert werden kann“, erklärt Andreas Hetzner.
Nutzen
Im Clusterbetrieb lassen sich mit Hyper-V Live-Migration auf einfache Weise die Gastsysteme verschieben, ebenso arbeiten bei einem Hostausfall die virtuellen Server ohne manuelle Eingriffe weiter. Das Erstellen neuer virtueller Server, etwa wenn im Unternehmen neue Anwendungen eingerichtet oder Abteilungen ausgebaut werden, erfolgt auf standardisierte Art und Weise. Mit dem System Center Virtual Machine Manager und dem Self-Service Portal hat LHI Leasing eine leistungsfähige Private Cloud realisiert. „Mit dieser Private Cloud ist das Management der virtuellen Server noch einfacher. Über das Self-Service Portal können die IT-Abteilung oder Fachbereiche heute leicht neue virtuelle Server bereitstellen, z. B. für Fachanwendungen. Damit entlastet sich die IT von Administrationsarbeiten und schafft über die so erzielten Kostenreduktionen einen Mehrwert“, sagt Andreas Hetzner. „Unser Wartungsaufwand ist gesunken, wir haben die Serverauslastung gesteigert und unsere Virtualisierungsplattform nahtlos in unsere Microsoft-Landschaft integriert“, so das Fazit von Manfred Bellet. Zudem ist die Lösung ausbaufähig. So wird der Einsatz weiterer Managementprodukte der System Center-Familie wie z. B. der System Center Data Protection Manager für erweiterte Backupmöglichkeiten bei LHI Leasing geprüft.