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Magna Engineering Center – Dynamic Datacenter

Beim Autozulieferer Magna bringt die Speicherkonsolidierung effizientere Prozesse.

Magna

Computacenter hat uns in allen Phasen dieses komplexen Projektes vorbildlich unterstützt, von der anfänglichen Beratung über die Ausarbeitung eines wirtschaftlich und technisch optimalen Konzeptes bis hin zur Umsetzung desselben mit Komponenten von NetApp.

Peter Eichhorn
Manager IT CAX-System bei Magna Engineering Center

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Zusammenfassung

Herausforderung

Die Magna Engineering Center GmbH betreibt am Standort München zentrale IT-Dienste für die Magna-Gruppe. Wurden dort bisher nur die Daten der zentralen Dienste und der Münchener Niederlassung gesichert, so sollten künftig auch die Daten aus den fünf Hauptniederlassungen in Deutschland sowie den 15 über Europa verteilten Außenstellen zentral gesichert werden.

Lösung von Computacenter

Für die Fileservices aller Niederlassungen kommen heute Speichersysteme des Herstellers NetApp zum Einsatz. Dabei dienen die lokalen Fileserver vor allem zur Ablage der vor Ort erstellten CAD-Daten. Der Fileserver in München übernimmt heute die zentralen Fileservices.

Nutzen

Mit der von Computacenter realisierten Lösung verfügt die Magna Engineering GmbH heute über eine leistungsfähige und skalierbare Speicherumgebung. Computacenter hat mit seinem Konzept die Datenspeicherung in den Außenstellen konsolidiert, was einen wesentlich vereinfachten Betrieb der Speicherungsabläufe für Magna Engineering Center ermöglicht.

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Technische Eckdaten

Computacenter Services:
•Zentraler NetApp Storage FAS2050
•NetApp Storage für Niederlassungen und Außenstellen (FAS250, FAS2020)
•SnapMirror
•TSM 5.4
•IBM-Hardware für Backup (IBM Library T3310 LTO4, IBM pSeries Backupserver p520, Brocade- Switches)

Um die Speicherung und den Zugriff auf eine hohe Zahl von technischen Zeichnungen zu beschleunigen und zu vereinfachen, hat der Autozulieferer Magna Engineering Center ein zentrales Speichersystem am Hauptsitz in München eingerichtet. Der Betrieb der Speichersysteme konnte damit entscheidend vereinfacht und die Backups vereinheitlicht werden. Computacenter hat das Projekt geplant und als herstellerunabhängiger Dienstleister eine wirtschaftlich und technisch optimale Lösung implementiert.

Herausforderung

Die Magna Engineering Center GmbH betreibt am Standort München zentrale IT-Dienste für die Magna-Gruppe. Neben Fileservices handelt es sich hierbei um datenbankbasierte Dienste wie MS Exchange und SAP. Zudem übernimmt die Zentrale in München auch das Backup. Wurden dort bisher nur die Daten der zentralen Dienste und der Münchener Niederlassung gesichert, so sollten künftig auch die Daten aus den fünf Hauptniederlassungen in Deutschland sowie den 15 über Europa verteilten Außenstellen zentral gesichert werden. Bisher erfolgte die Datensicherung dezentral über Server in den jeweiligen Standorten. An diese waren Bandroboter angeschlossen, die nur über eine geringe Anzahl von Slots für die Bandkassetten verfügen. Jeder der sechs Standorte hatte einen eigenständigen Server mit dem Tivoli Storage Manager. Entsprechend unterschiedlich waren die Bandbibliotheken an den Standorten, was den Zugriff und die Verwaltung erschwerte. Ein an das Netz angebundener zentraler Speicher fehlte ebenso wie ein Konzept für die Datenwiederherstellung im Ernstfall.

Ohne redundante Datenhaltung bestand zudem jederzeit die Gefahr von Datenverlusten. Die verteilte Architektur bedeutete für Magna einen hohen Administrationsaufwand beim Monitoring der jeweiligen Datensicherungen vor Ort. Zur Aufrechterhaltung einer solchen Landschaft, die mit den Datenmengen mitwachsen sollte, wären hohe Wartungs- und Investitionskosten zu erwarten gewesen. Im Verlustfall wäre aufgrund des fehlenden Desaster-Recovery-Konzepts ein hoher Aufwand für die Datenwiederherstellung hinzugekommen. Auch erwies sich die bestehende Lösung als wenig flexibel, wenn es um die Einrichtung neuer Standorte gegangen wäre. Angesichts der komplexen Anforderung, neue mit bewährten Komponenten unterschiedlicher Hersteller zu verbinden, entschied sich Magna Engineering Center für Computacenter. „Als herstellerübergreifender Dienstleister haben wir das nötige Wissen, um Speicherlösungen unterschiedlicher Hersteller zu einer leistungsfähigen neuen Lösung zusammenzuführen“, sagt der projektverantwortliche Consultant von Computacenter Oliver Mangel. Im Mittelpunkt der Anforderungen stand die Kostenoptimierung ebenso wie ein erleichterter Betrieb der Speicherumgebung. Die Vermeidung von Fehlern sollte durch die Zentralisierung ebenso erreicht werden wie eine bessere Stabilität im Betrieb, mehr Performance und Skalierbarkeit.

Lösung

Nach der Erstellung des neuen Storagekonzepts erfolgte die Auswahl der Komponenten. Magna Engineering Center profitierte dabei von der umfassenden Markt- und Herstellerkenntnis von Computacenter. Die wichtigsten IT-Dienste in den Niederlassungen bestehen zum einen aus Fileservices, die zur Ablage von Projektdaten genutzt werden, zum anderen aus Datenbanken auf Basis von Oracle. Für die Fileservices der Niederlassungen, einschließlich der Niederlassung München, kommen heute Speichersysteme des Herstellers NetApp zum Einsatz. Dabei dienen die lokalen Fileserver in den Außenstellen und Niederlassungen vor allem zur Ablage der dort erstellten CAD-Daten. Der Fileserver in München übernimmt heute die zentralen Fileservices. „Der Hersteller NetApp hat in diesem Fall die wirtschaftlichste Lösung mit der höchsten Leistungsfähigkeit geboten“, begründet Computacenter-Consultant Mangel die Entscheidung. Die Sicherung der Fileservicedaten dieser Systeme erfolgt dabei redundant, zum einen über Snapshots lokal auf den NAS-Systemen, zum anderen werden die Daten auf einen zentralen NetApp-Server repliziert. Die Replikation der Daten erfolgt mit dem NetApp-eigenen Tool SnapMirror. Die Daten der Bandroboter in den Niederlassungen und Außenstellen wurden ebenfalls auf diesem System gesichert. In der vorgegebenen Zeit von 3 Monaten konnte Computacenter das Projekt umsetzen. Die Komponenten von NetApp haben in besonderer Weise die Anforderungen von Magna Engineering Center erfüllt. Dazu zählen die am Markt einzigartigen Produkte und Funktionalitäten von NetApp wie die Datenreplikation mit SnapMirror, die Unterstützung für Datenbanken und die damit mögliche Einbindung des bei Magna eingesetzten Tivoli Storage Manager von IBM.

Optimierung der Backups
Bisher erfolgte die Datensicherung in den einzelnen Standorten über Server mit dem Tivoli Storage Manager (TSM). An diesen waren Bandroboter mit geringer Slot-Anzahl angeschlossen. Um die notwendigen Investitionen wie Bandlaufwerke, Bandkapazitäten und Serverleistung im Bereich der Datensicherung besser und flexibler nutzen zu können, hat Computacenter eine neue Datensicherungsinfrastruktur auf Basis eines zentralen TSM-Servers am Standort München aufgebaut. Die Sicherung der Daten der zentralen Dienste, wie etwa SAP und MS Exchange, erfolgt dabei direkt über den TSM-Server. Die Sicherung der zentralen Fileservices erfolgt LANFree über das Protokoll NDMP. Der zentrale TSM-Server übernimmt die Steuerung der Backups und verwaltet diese Sicherungen.

Einzige Ausnahme ist die Sicherung der auf den NetApp-Systemen betriebenen Fileservices in den Außenstellen, die erst über NetApp SnapMirror zentral auf dem NetApp-Server in München repliziert und anschließend LANFree auf Band gesichert werden. Auch hier werden die Sicherungen auf Band über TSM verwaltet.

Die Sicherung weiterer Daten der Niederlassungen, insbesondere der Oracle-Datenbank und der Archived Logs, erfolgt über lokal installierte TSM-Client-Software über LAN und WAN. Damit wurde die Datensicherung der Außenstellen konsolidiert und ein Online-Storage-Konzept mit einer Backup- und Recoverylösung verbunden. Die Sicherung der Daten der zentralen Dienste wie SAP und MS Exchange erfolgt direkt über diesen Server unter dem bisher schon eingesetzten Tivoli Storage Manager von IBM. Dieser sollte in die neue Lösung eingebunden werden. Zudem entwickelt Computacenter ein Konzept zur Datenmigration von den außer Dienst gestellten lokalen TSM-Systemen auf den zentralen TSM-Server in München und unterstützt den Betrieb der Magna Engineering GmbH bei der Durchführung.

Nutzen

Mit der von Computacenter realisierten Lösung verfügt die Magna Engineering GmbH heute über eine leistungsfähige und skalierbare Speicherumgebung. Computacenter hat mit seinem Konzept die Datenspeicherung in den Außenstellen konsolidiert, was einen wesentlich vereinfachten Betrieb der Speicherungsabläufe für Magna Engineering Center ermöglicht. „Die Kombination einer Speicherumgebung mit einer zeitgemäßen Backup-Lösung unterstreicht die Kompetenz von Computacenter als herstellerunabhängiger Dienstleister auf diesem Gebiet“, sagt der projektverantwortliche Consultant Oliver Mangel. Computacenter als Generalunternehmer hat damit unter Beweis gestellt, dass sich komplexe Komponenten unterschiedlicher Hersteller zu einer leistungsfähigen kundenspezifischen Gesamtlösung verbinden lassen. Alle Backups der für das operative Geschäft wichtigen Daten der Magna Engineering GmbH werden heute zentral gesteuert. Gleichzeitig bietet die Lösung Flexibilität beim Ausbau und ist einfach skalierbar. Die gesicherten Daten aus den Altsystemen der Niederlassungen sind weiter verfügbar. „Dank der Speicherkonsolidierung in unserer Zentrale in München haben sich die Zugriffszeiten auf wichtige, zuvor dezentral abgelegte Unternehmensdaten signifikant verkürzt. Gleichzeitig sind die Administrationsprozesse erheblich einfacher geworden. Computacenter hat uns in allen Phasen dieses komplexen Projektes vorbildlich unterstützt, von der anfänglichen Beratung über die Ausarbeitung eines wirtschaftlich und technisch optimalen Konzeptes bis hin zur Umsetzung desselben mit Komponenten von NetApp“, äußert sich Peter Eichhorn, Manager IT CAX-System bei Magna Engineering Center, zum Projektverlauf.