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SAS Automotive Systems – Software Licensing

Miss Marple 2010 bei SAS Automotive Systems: Computacenter evaluiert und implementiert die Software-Asset-Management-Lösung von amando software GmbH (ehemals ADLON Software GmbH)

SAS Automotive Systems

Bereits bei der Vorstellung des Standardvorgehens zur Toolevaluierung wussten wir, mit Computacenter einen kompetenten IT-Dienstleister gewählt zu haben.

Manuela Müller
Head of IT Performance & Project Management
SAS Automotive

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Zusammenfassung

Herausforderung

Evaluierung eines Software-Asset-Management-Tools für die Verwaltung der komplexen IT-Infrastruktur des international agierenden Automobilzulieferers SAS Automotive Systems mit dem Ziel, die Audit- und Compliance-Fähigkeit dauerhaft sicherzustellen.

Lösung von Computacenter

Die SAM-Spezialisten von Computacenter haben nach eingehender Analyse der IT-Infrastruktur des Kunden einen Anforderungskatalog formuliert und verschiedenen Herstellern zugestellt. Auf der Shortlist fanden sich am Ende zwei Produkte, die in Machbarkeitsstudien ihre Eignung unter Beweis stellen mussten.

Nutzen

Für SAS Automotive Systems war es dank Shortlist und anschließendem Proof of Concept ein Leichtes, sich für das Tool Miss Marple 2010 von amando software GmbH (ehemals ADLON Software GmbH) zu entscheiden. Die wichtigsten Ziele des Projektes - Transparenz im Lizenz-Dschungel und Aufrechterhaltung der Compliance-Fähigkeit - sind mit der Lösung souverän sichergestellt.

 

 

Ausführliche Version

Technische Eckdaten

  • ca. 1.200 IT-Seats, verteilt auf 26 internationale Standorte
  • 100 zentrale und 100 dezentrale Server
  • Miss Marple 2010 von amando software GmbH (ehemals ADLON Software GmbH)

SAS Automotive Systems ist der weltweit führende Hersteller hochwertiger Cockpitmodule für die Automobilbranche. Das Unternehmen beschäftigt an 26 internationalen Standorten 3.500 Mitarbeiter und unterhält eine IT-Infrastruktur mit ca. 1.200 IT-Seats, die sich über sämtliche Standorte verteilen. In einem Beratungsgespräch stellte das Consultingteam von Computacenter das Standardvorgehen für eine Toolevaluierung vor, was bei den Zuhörern auf großes Interesse stieß und zum Auftrag der Evaluierung einer Software-Asset-Management-Lösung führte.

Herausforderung

Zwei Motive hatten den Automobilzulieferer dazu bewogen, das Thema Lizenzmanagement in Angriff zu nehmen und nach einer professionellen SAM-Lösung (Software Asset Management) zu suchen. Zum einen wollte man Transparenz über die gekauften und die tatsächlich genutzten Lizenzen bekommen. Zum anderen waren es die Compliance-Anforderungen des Gesetzgebers, die die Verantwortlichen von SAS Automotive Systems zum Anlass nahmen, das Thema aktiv anzugehen.

Compliance- und Audit-Fähigkeit bewahren
Softwarehersteller machen immer häufiger von ihrem Audit-Recht Gebrauch und führen bei ihren Kunden Lizenzprüfungen durch. Vor dem Gesetz ist der Lizenznehmer dazu verpflichtet, dem Hersteller konkret und plausibel über Art und Umfang der eingesetzten Software Auskunft zu geben. Der Berechnung der anfallenden Lizenzen legen die Hersteller dabei ganz unterschiedliche Kriterien zugrunde. So lizenziert der eine nach der Anzahl der Cores, der andere nach CPUs. Und was passiert erst, wenn es um die Lizenzierung von Software auf virtuellen Maschinen geht? Ein komplexes Feld, dem sich die Anforderungen des Gesetzgebers an Transparenz und Datensicherheit zugesellen. Unlizenzierte Software läuft Gefahr, schnell zu veralten und unsicher zu werden, da Updates mit allen sicherheitsrelevanten Funktionen nicht automatisch installiert werden.

Kein Geld durch Über- oder Unterlizenzierung verlieren
Wie groß ist eigentlich tatsächlich der Bedarf an Lizenzen im Unternehmen? Und werden die Lizenzen, die gekauft sind, auch wirklich genutzt? In der präzisen Beantwortung solcher Fragen schlummert unter Umständen ein erhebliches Einsparpotenzial. Mit zunehmender Komplexität der IT-Infrastrukturen wird es für Unternehmen immer schwieriger, den Softwarebestand zu erfassen und zu bewerten.

Lösung

Bereits im ersten Gespräch, das die SAM-Spezialisten von Computacenter mit ihren Gesprächspartnern bei SAS Automotive Systems führten, wurde letzteren klar, um was für ein komplexes Projekt es sich bei der Einführung eines Software-Asset-Management-Tools handelt.

Erstellung eines gewichteten Kriterienkataloges
Für die Zusammenstellung der Anforderungen an das System ist die genaue Aufnahme der eingesetzten Software und Hardware notwendig. Über die Analyse der abgebildeten Prozesse lassen sich Verbesserungspotenziale erkennen und als weitere Anforderungen aufnehmen. Mit dem so erstellten Anforderungsprofil ging es dann in den nächsten Schritt, die Erstellung einer Hersteller-Shortlist, wobei der Kunde diese auf zwei Alternativangebote beschränkt hatte.

Miss Marple 2010 von amando software GmbH
Das Anforderungsprofil ging verschiedenen Herstellern zu, mit der Aufforderung, den detaillierten Kriterienkatalog zu beantworten. Auf der Shortlist, die die SAM-Spezialisten von Computacenter anhand der beantworteten Kriterienkataloge erstellt hatten, fand sich neben dem Tool eines weiteren Anbieters die Software Miss Marple 2010 von amando software GmbH.

Proof of Concept
In zuvor definierten Testszenarien wurden die Angaben der beiden Hersteller einer Machbarkeitsstudie unterzogen. In dem anschließenden Workshop mit den Entscheidern des Kunden stellte sich schließlich die Software aus dem Hause amando als diejenige heraus, die die aktuellen Anforderungen von SAS am besten erfüllte und gleichzeitig Optionen bot, über die man bis dato erst nachdachte, wie zum Beispiel die Anbindung eines Helpdesks oder eine automatisierte Softwareverteilung. Außerdem kann Miss Marple 2010 über ein Devicemanagement die Software auf beispielsweise BlackBerry-Smartphones administrieren.

Toolevaluierung à la Computacenter
Computacenter hat in jüngerer Zeit ein Verfahren zur Bewertung und Nutzenanalyse von Software entwickelt und im Hause fest etabliert. Dieses Verfahren zur Tollevaluierung ist rein theoretischen Ansätzen insofern überlegen, da es in praxisnahen Testszenarien konkrete Faktoren wie Usability, Komplexität in der Benutzerführung oder die Harmonisierung mit der IT-Landschaft des Kunden untersucht. Das Vorgehen wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit, die Computacenter betreute, detailliert beschrieben und wird als Standardverfahren stets mit neuen Erfahrungen ausgestattet und verfeinert.

Produktlieferung und -installation
Da Computacenter nicht nur mit herausragender Fachkenntnis und durchdachter Evaluierungspraxis, sondern auch mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis überzeugen konnte, erhielt der IT-Dienstleister gleich, nachdem sich SAS Automotive für ein Produkt entschieden hatte, den Auftrag für die Lieferung und die Installation der SAM-Lösung. Dieses Projekt umfasste neben dem Prozessdesign die kaufmännische Bestandsaufnahme und die Toolimplementierung.

Nutzen

Pflege der Lizenzmodelle
Im Rahmen der Wartung wird die SAM-Lösung regelmäßig mit Updates versorgt, was insbesondere deswegen wichtig ist, da die Lizenzmodelle der erfassten Software immer wieder angepasst werden oder sich ändern können.

Einmal zentral installiert, scannt Miss Marple 2010 die gesamte IT-Infrastruktur von SAS Automotive und gibt exakt über die Auslastung der vorhandenen Lizenzen Auskunft, was den Automobilzulieferer in die Lage versetzt, gezielte Anpassungen vornehmen und unter Umständen ein gewähltes Lizenzmodell den tatsächlichen Bedürfnissen anpassen zu können.

"In Computacenter haben wir einen Ansprechpartner in Fragen Software Asset Management gefunden, der sich durch exzellente Kompetenz auszeichnet. Wir hatten vom ersten Gespräch an das Gefühl, sehr gut aufgehoben und beraten zu sein", erinnert sich Manuela Müller, Head of IT Performance & Project Management, SAS Automotive.