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Sparkasse Hannover – Servervirtualisierung
Computacenter virtualisiert für die Sparkasse Hannover die Serverinfrastruktur
Computacenter hat eine hochverfügbare Lösung für die virtualisierten Serversysteme eingerichtet, die die Ansprüche der Sparkasse voll erfüllt.
Jens Petersen-Dreyer
Leiter IT-Betrieb, Sparkasse Hannover
Zusammenfassung
Herausforderung
Die Sparkasse Hannover beabsichtigte, ihre Windows-Serverlandschaft zu virtualisieren und soweit wie möglich zu konsolidieren. Die neue Lösung sollte in die bestehende IT-Infrastruktur des Unternehmens integrierbar sein und aus Gründen der Verfügbarkeit auf zwei Standorte verteilt werden.
Lösung von Computacenter
Auf Basis von VMware VI3 wurde von Computacenter eine virtuelle Infrastruktur mit acht HP-ESX-Servern in zwei Standorten der Sparkasse Hannover installiert, an das SAN von HDS angeschlossen und konfiguriert. Diese Server fungieren nun als Hosts, auf denen virtuelle Maschinen ausfallsicher betrieben werden können.
Nutzen
Etwa zwei Drittel der Windows-Serverinfrastruktur wurden virtualisiert, was die Abschaltung vieler physischer Systeme ermöglichte. Dies hat zu einer deutlichen Kostenreduzierung und zu einer Senkung des Energieverbrauchs geführt und die notwendige Stellfläche im Rechenzentrum reduziert.
Ausführliche Version
Die Sparkasse Hannover beabsichtigte, ihre Windows-Serverlandschaft zu virtualisieren und soweit wie möglich zu konsolidieren. Die neue Lösung sollte in die bestehende IT-Infrastruktur des Unternehmens integrierbar sein und aus Gründen der Verfügbarkeit auf zwei Standorte verteilt werden.
Herausforderung
Kostendruck und steigende Anforderungen an die Verfügbarkeit sowie an die Infrastruktur im Rechenzentrum in Hinsicht auf Fläche, Klima und Strom stellten die Sparkasse Hannover vor die Aufgabe, die Optimierungsmöglichkeiten ihrer Serverinfrastruktur zu analysieren und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Computacenter wurde von dem Kunden mit der Analyse, der Konzeptentwicklung und der anschließenden Virtualisierung möglichst vieler Server beauftragt. Während der Umstellung sollten nach Möglichkeit auch die vorhandenen Domänen reduziert werden. Im Vorfeld sollten alle betroffenen Applikationen gegebenenfalls in Absprache mit den Softwareherstellern auf die Möglichkeit der Virtualisierung überprüft werden.
Computacenter verantwortet den Serverbetrieb der Sparkasse Hannover, der Kunde selbst den Betrieb der Applikationen. Eine enge und gute Zusammenarbeit zwischen den entsprechenden Teams und ein klares Projektmanagement bildeten die Voraussetzung für das Gelingen des anstehenden Virtualisierungsprojektes.
Im Wesentlichen wollte die Sparkasse folgende Ziele erreichen:
- die Senkung von Betriebskosten und die Einsparung von Energie und Stellfläche
- die Erhöhung der Verfügbarkeit der Applikationen
- die Harmonisierung von Betriebssystemen und die Abschaltung von Windows NT-Domänen
- die Reduzierung der absoluten Serverzahl durch Abschaltung von Infrastrukturservern und durch Applikationskonsolidierung
- schnelleres und flexibleres Implementieren neuer Server (virtuelle Maschinen)
Lösung
Auf Basis von VMware VI3 wurde von Computacenter eine virtuelle Infrastruktur mit acht HP-ESX-Servern in zwei Standorten der Sparkasse installiert, an das SAN von HDS angeschlossen und konfiguriert. Diese Server fungieren nun als Hosts, auf denen virtuelle Maschinen ausfallsicher betrieben werden können.
Als zentraler Managementserver wurde VirtualCenter eingerichtet und die folgenden VMware-Enterprise-Features wurden aktiviert:
- High Availability (HA) startet bei dem Totalausfall eines Hostservers die virtuellen Server automatisch auf einem weiteren verfügbaren Host.
- VMotion ermöglicht es, virtuelle Server innerhalb einer Serverfarm bei laufendem Betrieb von einem Host auf einen anderen zu migrieren – ohne die Endanwender zu beeinträchtigen.
Computacenter betreibt nach Abschluss des Projektes mehr als 80 virtuelle Server für die Sparkasse
Hannover.
Die Hälfte dieser Server wurde neu installiert. Hierfür wurde ein Template mit Windows Server 2003 Standard
Edition und Servicepack 2 erstellt, das die Installation eines neuen Servers in wenigen Minuten ermöglicht.
Die Installation der Anwendungen erfolgte durch die Applikationsverantwortlichen der Sparkasse
Hannover. Server, die bereits mit Windows Server 2003 installiert waren, konnten mithilfe des Migrationstools
VMware Converter virtualisiert werden. Die Abschaltung von zwei NT-Domänen und die Konsolidierung
der Applikationen führten dazu, dass insgesamt 38 Server eingespart werden konnten.
Nutzen
„Computacenter hat eine hochverfügbare Lösung für die virtualisierten Serversysteme eingerichtet, die die Ansprüche der Sparkasse Hannover voll erfüllt“, resümiert Jens Petersen-Dreyer, Leiter IT-Betrieb der Sparkasse Hannover. Etwa zwei Drittel der Windows-Serverinfrastruktur wurden virtualisiert, was die Abschaltung vieler physischer Systeme ermöglichte. Dies hat zu einer deutlichen Kostenreduzierung und zu einer Senkung des Energieverbrauchs geführt und die notwendige Stellfläche im Rechenzentrum reduziert. Dies gibt der Sparkasse Hannover jetzt die Möglichkeit, neue IT-Projekte umzusetzen, ohne die Rechenzentren ausbauen zu müssen.
Bei zukünftigem Erweiterungsbedarf kann die Sparkasse Hannover jetzt neue Server schneller und flexibler bei deutlich reduzierten Hardwareinvestitionen implementieren. Auch die Changes an den virtuellen Servern und deren Applikationen können dank der Snapshot-Technik von VMware risikoärmer durchgeführt werden.