Die effiziente und den vereinbarten Servicelevels
entsprechende Verwaltung und Lagerung unterschiedlicher
Daten stellt für viele Unternehmen eine große
Herausforderung dar. Hinzu kommen steigende Anforderungen
der Anwender und der Fachbereiche sowie sich ändernde
gesetzliche Vorschriften, die es zu erfüllen gilt.
Die Strategien zur Bekämpfung der dabei anfallenden
Datenflut lassen sich drei Kategorien zuordnen.
1. Reaktive IT-Maßnahmen zur Verringerung
der Datenflut
- Speichervirtualisierung
- Single Instance, De-Duplication
- Aufbau von Tiered-Storage-Lösungen
- Einführung von Verfahren zur Langzeitaufbewahrung
und Archivierung von Daten
- E-Mail-Auslagerung
All diese IT-Maßnahmen zur effizienteren Datenhaltung
sind reaktive Maßnahmen und für den Anwender
transparent. Sie haben keinen Einfluss auf den Ablauf
seiner täglichen Arbeit.
2. Aktive IT-Maßnahmen zur Eindämmung
des Datenwachstums
- Definition von Löschregeln
- Definiertes Verfahren für das Versionsmanagement
- Definiertes Verfahren für den Umgang mit Duplikaten
Bei diesen IT-Maßnahmen ist der Anwender aktiv.
Sie beeinflussen also seinen täglichen Arbeitsablauf.
3. Maßnahmen zur Erfüllung der Complianceanforderungen
Die wachsende Komplexität von Prozessen und ständig
sich ändernde gesetzliche Vorschriften und Anforderungen
stellen die IT zunehmend vor Herausforderungen. Hinzu
kommt die Notwendigkeit zur Erfüllung von Complianceanforderungen,
bei der die folgenden Aspekte berücksichtigt werden
sollten:
- Archivierung von Unternehmensdaten im Einklang
mit den Anforderungen der Grundsätze zum Datenzugriff
und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU)
- E-Mail Archivierung
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