Home
Computacenter Computacenter
toms Thema: Virtualisierung von Rechenzentren

Virtualisierung: Flexible Ressourcen machen den Stich

Der Betrieb eines Rechenzentrums ist kein Honigschlecken. Zwar bewegen sich die Angaben über Rechenleistun-
gen und Speicherkapazitäten von Re-
chenzentren in beeindruckenden Grö-
ßenordnungen, doch leider gilt das-
selbe auch für ihre Betriebskosten. Wenn allerdings von der Auslastung ihrer Systeme die Rede ist, werden die Zahlen plötzlich wieder ganz klein.

Darwin hat es uns gelehrt: Nicht die stärkste oder intelligenteste Art wird überleben, sondern die anpassungsfähigste. Was auf die Informationstechnologie übertragen bedeutet, dass mit Rechenpower und Speicherkapazität allein Kundenansprüche nicht mehr zu erfüllen sind. Den Erfordernissen des Marktes wird heute nur noch gerecht, wer dynamisch auf veränderte Anforderungen reagieren kann. Nur so kann die vorhandene Leistungsfähigkeit wirkungsvoll und effizient eingesetzt werden. Deshalb sind moderne Rechenzentren virtuell.

Das bedeutet nicht, dass diese Rechenzentren nicht mehr real existieren. Nur eben nicht als starres Gebilde. Die eindeutige Zuordnung einer physischen Maschine zu einer Anwendung oder einem Kunden hat zu überfüllten Rechenzentren mit überlasteten Klimaanlagen und horrenden Betriebskosten geführt. Dieses Modell ließ die Preise für die IT-Services der Rechenzentren steigen und längst ist klar, dass es zu unbeweglich für die Erfordernisse unserer Zeit ist.

Da eine Zuordnung physischer Einheiten zu Kunden und Services zu unflexibel ist, müssen es also logische Einheiten sein. Jedem Dienst, jeder Anwendung und jedem Kunden werden nur so viele Ressourcen zugewiesen, wie tatsächlich gerade benötigt werden, unabhängig davon, wie sie physisch aufgeteilt sind – virtuelle Ressourcen also. Und weil das so eine überzeugende Lösung ist, wird vielerorts munter drauflos virtualisiert. So entstehen ein paar virtuelle Server hier und ein paar virtuelle Speichereinheiten dort, während an anderer Stelle gleichzeitig neue Technologien integriert werden – und letztlich passt nichts zusammen. Denn mit der Virtualisierung verhält es sich, wie mit allen Mitteln: Sie ist nur dann wirkungsvoll, wenn sie zweckdienlich eingesetzt wird.

Als erstes müssen dafür ein paar Fragen beantwortet werden. Es beginnt schon bei der Anwendung: Eignen sich die Applikationen der Kunden überhaupt für virtuelle Umgebungen? Und weiter: Kann man mit der Virtualisierung auch die Einhaltung von Servicelevels nachweisen? Bietet sie eine Möglichkeit zur Leistungsverrechnung und akzeptieren die Kunden variable Preise? Wie sicher ist eine virtuelle Umgebung eigentlich?

Wer jetzt noch Betriebsprozesse und die Abstimmung zwischen beteiligten Abteilungen mit ins Kalkül zieht, erkennt, dass die Virtualisierung eine ganzheitliche Betrachtung erfordert. Deshalb ist es die Virtualisierung von und nicht in Rechenzentren, die Gegenstand dieser Ausgabe von toms spotlight ist. Möge sie Ihnen ein anregender Lesestoff sein.

Lesen Sie mehr darüber in toms spotlight.

  Ansprechpartner
  Veranstaltungen
  Virtualisierung: Flexible Ressourcen machen den Stich Toms spotlight
  Servervirtualisierung bei Knorr-Bremse
Peter Marx, Leiter Corporate Data
Center, Knorr-Bremse
  Sicherheit für Ihr sensibelstes Gut: die Information  
tom
  tom ist ein Programm, mit dem Computacenter alle zwei Monate ein bedeutendes Thema der Infor-
mationstechnologie beleuchtet und seine herausragende Kompe-
tenz darin unterstreicht.
 
Computacenter is Europe´s leading independent provider of IT infrastructure services