Netzwerkzugang, E-Mail, verschiedene Webapplikationen
und meist noch ein SAP-System: Bevor ein Anwender arbeiten
kann, bekommt er so einige Masken zu Gesicht. Hinter
jeder verbirgt sich eine andere Identität mit einer
für ihn rätselhaften Absicht. Da glauben manche,
sie würden von ihren IT-Verantwortlichen verschaukelt,
doch auch für diese ist so ein Zustand ein Albtraum.
Sie sind nur äußeres Erscheinungsbild
eines weit über den persönlichen Komfort hinausgehenden
Problems: die gelben Zettel an den Bildschirmen der
Benutzer. Kunden berichten von Mitarbeitern mit mehr
als 20 verschiedenen Systemzugängen. Selbstverständlich
mit unterschiedlichen Vorgaben über die Länge
und Zusammensetzung der Passwörter und die Zyklen,
in denen sie sie ändern müssen. Wie, außer
mit dem selbsthaftenden Bildschirmschmuck, sollen sich
diese Anwender denn noch zurechtfinden?
Neben dem Verständnis für die Situation
der Menschen vor dem Computer ist diesen Kunden sonnenklar,
welcher Aufwand in der Benutzeradministration dadurch
sichtbar wird. Ganz zu schweigen von den Sicherheitsbedenken,
die sie in Anbetracht der Zettelwirtschaft haben müssen.
Alle diese Benutzeraccounts mussten Administratoren
einmal erstellen und irgendwann müssen sie sie
auch wieder löschen. Und niemand weiß, wie
oft sie die Passwörter bis dahin wieder zurücksetzen
mussten, weil der Benutzer sie eben doch vergessen hatte.
Eine zentrale Kontrolle über alle Benutzerdaten
und -berechtigungen fehlt so natürlich völlig.
Das sind keine Einzelfälle. Welcher IT-Manager
könnte schon auf Anhieb berichten, auf welche Daten
und Systeme eine bestimmte Person zugreifen und was
sie damit machen darf? Und wer das letztlich genehmigt
hat? Womit wir beim Kern des Problems angelangt sind:
Ein einzelner Mensch hat in einer komplexen IT-Umgebung
oft nicht nur eine, sondern viele verschiedene Identitäten,
sprich Benutzerzugänge. Und dementsprechend viele
Lebenszyklen dieser Benutzerzugänge muss das IT-Personal
pflegen. Berichte über Mitarbeiter, die Monate
nach ihrem Ausscheiden aus dem Unternehmen noch immer
Zugriff auf das Mailsystem oder gar eine Zugangsberechtigung
zu gesicherten Gebäudebereichen hatten, sind glaubhaft
vor diesem Hintergrund und legen neben den gelben Zetteln
nur ein weiteres Zeugnis desselben Problems ab.
Einige unserer Kunden haben es bereits geschafft,
das Management ihrer Identitätenvielfalt in den
Griff zu bekommen und damit nicht zuletzt auch ihren
Anwendern das Arbeiten wieder einfacher zu gestalten.
Den Weg dorthin stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe
von toms spotlight vor und hoffen, Sie damit anregend
zu informieren.
Lesen Sie mehr darüber in toms
spotlight. |