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In der Gruppe sind unternehmensweit Umweltmanagementsysteme eingeführt.
Die meisten dieser Verfahren sind nach ISO 14001 zertifiziert. Zu den
wichtigsten Punkten, die hierbei überwacht werden, zählen die
Entsorgung von IT-Geräten und die allgemeine Abfallentsorgung, Ener-gieverbrauch
und CO2-Emissionen.
Das verstärkte Interesse am Energieverbrauch hat seit 2004 dazu geführt,
dass verschiedene Energiesparprogramme eingeführt wurden. Dazu gehörte
eine breit angelegte „Ausschalt“-Kampagne, die zusammen mit
anderen Energiesparmaßnahmen von 2004 bis Ende 2007 zu einer Ersparnis
von insgesamt 5.685.000 kWh in der Zentrale in Hatfield, UK, geführt
hat. Dies entspricht 2387 Tonnen weniger CO2 (Rate 0,42/1.000).
Während unser Ziel für 2008 die Beibehaltung oder weitere Senkung
des Energieverbrauchs ist, sind weitere Verbrauchssenkungen wegen der
geschäftsbedingten Auslastungsspitzen eher unwahrscheinlich. Ein
weiteres Ziel für 2008 ist die Einführung eines geeig-neten
Performance-Indikators für die Energieverbrauchsmessung, der neben
den gemessenen Verbrauchswerten auch den betrieblichen Bedarf berücksichtigt.
Die Wirksamkeit der Programme zur Senkung der CO2-Emissionen unserer Fahrzeuge
konnte auf Grund der Schwankungen im betrieblichen Bedarf nicht präzise
gemessen werden. Daher mussten wir uns hier auf die Messung der Akzeptanz
dieser Programme beschränken, statt auf ihre tatsächlichen,
messbaren Ergebnisse. Eine wichtige Aktion in diesem Zusammenhang war
die Einführung eines Programms „sparsam fahren“ für
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Computacenter in Benelux.
Auch bei Computacenter in Deutschland werden Trainings zur Einübung
von energieschonenden Fahrweisen ange-boten.
Als Ergebnis einer weiteren Initiative zur Senkung des CO2-Ausstoßes
von Fahrzeugen wurden in UK Autos mit -hohen Emissionswerten nicht weiter
genutzt. Computacenter in Deutschland hat seine Flotte mit erdgasbetriebenen
Autos ergänzt. Computacenter in UK wird seine Flotte 2008 einer Umweltprüfung
durch den „Energy Saving Trust“ unterziehen.
Die Gruppe unterstützt darüber hinaus den Einsatz von Telefon-
oder Videokonferenzen, um den CO2-Ausstoß durch Reisen zu reduzieren.
Die Entsorgung von IT-Geräten erfolgt in den Unternehmen der Gruppe
nach der WEEE-Richtlinie (in Deutschland: Elektro- und Elektronikgerätegesetz
[ElektroG], das WEEE und RoHS umfasst) über unsere Recycling- und
Remarketing-Tochter RDC in UK, wobei die Sollwerte, die das EU-Gesetz
vorgibt, übertroffen werden. Kunststoffbecher, Karton, Papier, Kunststoffverpackungen,
PS-Schaumstoff und Holz werden recycelt, Drucker und Kopierer wurden auf
doppelseitigen Druck umgerüstet. Ein Ziel für 2008 ist die Messung
der Ergebnisse mehrerer Programme zur Abfallsenkung.
Verpackungsabfälle werden jährlich gemessen und gemeldet. Die
Gesamtmenge des Verpackungsabfalls schwankt je nach Geschäftsverlauf,
jedoch war das durchschnittliche Gewicht des Verpackungsmaterials je Gerät
in UK 2007 um 33% niedriger als 2002. Dieser Rückgang ist teilweise
auch der Senkung des Verpackungsaufwands bei den Lieferanten zu verdanken,
sowie der 2007 von Computacenter eingeführten „Trolley Delivery“-Initiative,
die unter bestimmten Umständen Versand und Lieferung von Kleinteilen
ohne Verpackung unterstützt. Um Schäden während des Transports
zu vermeiden, werden die Waren dann in wiederverwendbaren Containern und
-Wagen verschickt.
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